Was macht eine erfolgreiche Ernährungsumstellung aus?

Ab wann spricht man eigentlich von einer erfolgreichen Ernährungsumstellung? Gibt es nach einer erfolgreichen Gewichtsreduktion irgendwann mal eine Zeit, wo man nicht mehr ständig aufs Gewicht halten achten muss? Wird das neu erlernte Ernährungsverhalten irgendwann zur Normalität?

Abnehmen erfordert eine Ernährungsumstellung

Wer abnehmen möchte, muss seine Ernährung dauerhaft umstellen. Kein anderer Weg führt zum Normalgewicht. Crashdiäten bringen höchstens kurzfristigen Erfolg, das im wahrsten Sinne des Wortes „dicke Ende“ folgt auf dem Fuß. Übergewichtig wird man aufgrund eines Ungleichgewichts zwischen Energieaufnahme und -verbrauch, und erfolgreich abnehmen und das Gewicht auch dauerhaft halten wird man nur, wenn man dieses Ungleichgewicht dauerhaft abschaltet. Dazu ist eine Ernährungsumstellung nötig, die man idealerweise durch ein regelmäßiges Sportprogramm ergänzt.

Warum muss man die Ernährungsumstellung dauerhaft beibehalten?

Viele Menschen fallen nach einer Diät in ihre alten Ernährungsgewohnheiten zurück und nehmen wieder zu. Der Grund dafür ist offensichtlich: Sie möchten wieder „normal“ essen. Das bedeutet, dass sie die Ernährungsumstellung nicht als eine langfristige bzw. dauerhafte Veränderung in ihrem Leben betrachtet haben, sondern die Diät nur als vorübergehende Maßnahme zum Abnehmen gedacht war. Das kann nicht funktionieren. Wer seine Ernährung umstellt, muss sich bewusst sein, dass diese Umstellung ein Leben lang beibehalten werden muss. Selbstverständlich kann man nach der Phase der Gewichtsreduktion wieder mehr Nahrung zu sich nehmen, da man ja nicht weiter abnehmen sondern „nur noch“ das Gewicht halten muss. Dennoch kann man nicht zu alten Ernährungsgewohnheiten zurückkehren – schließlich haben diese Gewohnheiten ja zum Übergewicht geführt!

Wie wird eine Ernährungsumstellung zum dauerhaften Erfolg?

Damit eine Ernährungsumstellung Erfolg haben kann, muss sie also dauerhaft beibehalten werden. Damit das gelingt, ist eine intensive Auseinandersetzung mit den bisherigen Essgewohnheiten nötig. Was wird gegessen, wann wird gegessen, aus welchen Gründen wird gegessen? Wo kann man Änderungen vornehmen, wie lassen sich falsche Gründe fürs Essen ausschalten (z.B. Stress, Langeweile, Kummer etc. als Auslöser). Welcher Esstyp ist man, worauf kann bzw. will man nicht verzichten? Wie lassen sich persönliche Vorlieben und Abneigungen in den Essplan integrieren? Manche leisten sich zum Beispiel einen Tag pro Woche, an dem alles erlaubt ist. Andere erlauben sich eine Kleinigkeit (z.B. etwas Süßes) pro Tag. Jeder muss für sich selbst herausfinden, wie er die Ernährungsumstellung auf die persönlichen Bedürfnisse anpassen kann.

Übertriebene Verbote sind ebenfalls tabu, denn wer möchte sich ein Leben lang kasteien? Eine erfolgreiche Ernährungsumstellung zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich dem Menschen anpasst und sich in den Alltag integrieren lässt. Nur dann kann man auch dauerhaft dabei bleiben.

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