Resteessen

Hin und wieder passiert es mir, dass ich zu viel gekocht habe und so Reste übrig bleiben. Diese Reste haben mich früher immer dazu verführt noch mehr zu essen. Es schmeckt ja gut und es ist noch da und lohnt sich nicht um es aufzuheben und ist zu schade um es weg zu werfen. Dazu kam dass ich früher bei den Mahlzeiten nie genug Ruhe hatte um sie zu genießen, und ich deswegen viel lieber hinterher, in Ruhe, noch etwas gegessen habe.

Jetzt sammle ich diese Reste, meist halten sie ja zwei drei Tage, und mache dann ein „Großes Resteessen“.

Wir wärmen all die kleinen leckeren Reste auf, fügen zusammen was passt oder richten sie hübsch als kalte Häppchen an. Je nachdem wie viel es ist, gibt es dann vorher eine leichte klare Suppe und dazu vor allem gibt es immer eine riesige Schüssel voll Salat. Der Salat ist dann die eigentliche Hauptmahlzeit und die Reste sind kleine leckere Häppchen dazu.

So wird aus Resten eine vollständige und gesunde Mahlzeit, man braucht nicht so viel weg zu werfen und in Vorfreude auf dieses Resteessen widersteht man auch leicht der Versuchung die Reste nach dem Essen einfach so aus dem Topf zu essen, wie das früher oft der Fall war.

Der Tag an dem das bei uns am häufigsten vor kommt, ist der Sonntag. Es ist schon fast zur Tradition geworden

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