Wie sich der kleine aber feine Unterschied zwischen den Geschlechtern im Diätverhalten widerspiegelt…

Ein kurzer Blick in den Spiegel, Schuldgefühle auf der Waage, heimliches Frustessen am Abend und eine versteckte Ecke im Wohnzimmerschrank, wo Schokolade, Gummibären, Kartoffelchips und Co meist nur kurzfristig lagern – vielleicht ist das auch Ihre Assoziation, wenn Sie an übergewichtige Menschen denken. Oder fühlen Sie sich jetzt sogar selbst angesprochen? Knapp 50 % der Frauen und 60 % der Männer gelten in Deutschland als übergewichtig, Tendenz steigend. Was diese Menschen tun, um ihren Pfunden zu Leibe zu rücken und wie sie sich dabei unterscheiden, erfahren Sie nachfolgend.

Die unliebsamen Problemzonen

Laut Umfragen wagten ungefähr 28 % der Frauen in den letzten zwei Jahren eine Diät, jedoch nur 6 % der Männer. Der Grund dafür: Männer sind meist wesentlich weniger kritisch in Bezug auf ihren Körper und sehen selbst einen Bierbauch nicht unbedingt als unattraktiv an. Dennoch ist der Bauch vor allem bei den Männern die Problemzone Nummer eins. Bei den Frauen sind die typischen Problemzonen hingegen eher die Oberschenkel, die Hüfte und der Po.

Beliebte Methoden um den Problemzonen zu Leibe zu rücken

Inzwischen gibt es unzählige Diätmethoden sowie ein buntes Sammelsurium von vielversprechenden Präparaten, die allesamt den erstrebten Gewichtsverlust ermöglichen sollen. Möglicherweise haben auch Sie schon einmal eine Low-Carb-, „Friss-die-Hälfte“-, Basen-, Früchte- oder Trennkost-Diät durchgeführt. Das kurzzeitige Verschwinden der Pfunde mag vielleicht den Serotoninspiegel in die Höhe treiben und Glücksgefühle wecken, doch häufig werden nach einigen Wochen die Pfunde wieder sichtbar. Trotzdem versuchen sich besonders die Frauen gern an Reduktions- und Monodiäten. Beliebt sind vor allem die Glyx-Diät, die Trennkost-Diät, Low-Fat-Diäten sowie FdH („Friss die Hälfte“). Männer ziehen hingegen eher Low-Carb-Diäten vor – insofern sie überhaupt einmal eine Diät durchführen – gepaart mit vielen sportlichen Aktivitäten, die die Fettverbrennung ankurbeln sollen.

Gründe für die unterschiedlichen Vorgehensweisen beim Abnehmen

Doch weshalb ziehen Frauen radikale Diäten vor, wohingegen Männer lieber Sport treiben? Grundsätzlich verzichten Männer nur ungern auf ihre Leibspeisen, sind jedoch für Sport oftmals motivierter als Frauen. Männer wollen meist nicht nur abnehmen, sondern auch Muskeln aufbauen und mit einem männlich kompakten Körper überzeugen. Wählen Männer eine Low-Carb-Diät, dann deshalb, weil sie glauben, sie bräuchten fast jeden Tag Fleisch bzw. tierische Proteine. Die Gefahr, bei Früchtediäten oder Reduktionsdiäten Muskelmasse abzubauen, ist ihnen zu groß.

Aussichtsreiche Abnehmmethoden

Nun fragen Sie sich wahrscheinlich, welche denn nun die beste Abnehmmethode für Sie wäre. Grundsätzlich ist von Monodiäten abzuraten, denn diese bringen den Körper schnell in einen Mangelzustand. Die besten und zugleich gesündesten Erfolge können Sie zum Beispiel mit einer Rohkost-Diät erzielen. Sie können so viel essen wie Sie wollen, werden aufgrund der vielen Ballaststoffe schnell satt und müssen einzig darauf achten, dass die Zutaten nicht über 40 °C erhitzt worden sind. Automatisch werden Sie damit viel Obst, Gemüse und Salate zu sich nehmen, die sehr vitalstoffreich und kalorienarm sind. Ebenso empfehlenswert ist die Trennkost-Diät. Sie müssen nicht hungern und lediglich auf die Kombinationen achten. Für welche Diät Sie sich auch immer entscheiden, suchen Sie sich eine Diät aus, die zu Ihnen passt, bei der der Genuss nicht zu kurz kommt und bei der Sie auch Sport treiben, um den Stoffwechsel anzukurbeln.

 

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