Überangebot an Nahrungsmitteln

Gestern hab ich einen Artikel gelesen, in dem es um eine höchst interessante Studie ging. In dieser Studie wurde ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Übergewicht, chronischen Krankheiten und dem Überangebot an Nahrungsmitteln nachgewiesen.

Limonade und Fertigprodukte machen dick

Die Ausbreitung großer Lebensmittelkonzerne trägt laut Studie massiv dazu bei, dass sich in Entwicklungs- und Schwellenländern Übergewicht, Fettsucht und ernährungsbedingte Krankheiten wie Diabetes Typ 2 rasant ausbreiten. Insbesondere Erfrischungsgetränke und verarbeitete Lebensmittel seien der Grund für die explosionsartige Zunahme an Übergewichtigen und Krankheiten.

Überangebot ist verlockend und bequem

Auch in unseren Breiten ist es nicht anders. Wenn ich mir die Supermärkte in meiner Umgebung anschaue, dann beschränkt sich das Angebot an frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln auf einen Bruchteil des Sortiments. Der weitaus größte Teil des Nahrungsmittelangebots besteht aus Süßigkeiten, Fertigprodukten und Erfrischungsgetränken. Unser oft hektischer Alltag trägt zudem dazu bei, dass wir vermeintlich keine Zeit haben um frisch zu kochen oder uns die Zeit zumindest nicht nehmen (wollen). Je schneller und unkomplizierter Nahrung aber verfügbar ist, desto größer die Versuchung und desto schwieriger wird es, dem Überangebot zu widerstehen.

Vernünftig einkaufen

Vernünftiges Essverhalten beginnt schon bei der Planung und beim Einkauf. Eine Einkaufsliste hilft nachweislich, unüberlegte Spontankäufe zu vermeiden. Ein Wochenspeiseplan ist ebenfalls sehr hilfreich, denn so kann man gezielt einkaufen und muss nicht abends auf dem Heimweg irgendein Fertigprodukt einkaufen, weil man nicht weiß was man sonst auf die Schnelle kochen soll. Insgesamt sollte die Ernährung einen bewussteren Platz in unserem Leben bekommen und nicht durch das große Angebot an Nahrungsmitteln zu etwas Selbstverständlichem werden, das nebenher passiert.

One thought on “Überangebot an Nahrungsmitteln

  1. Fe4ngt dieser amnskiaeirche Quatsch jetzt auch bei uns an? war leider zu erwarten. Manche Deppen springen auf jeden modischen Zug, sogar wie man nun sieht Sprachwissenschaftler.Entgfcltiges, also Vernichtendes, fcber p.c.-Sprache hatten doch bereits vor Jahren Robert Gernhardt (bei uns) und Robert Hughes (N.Y.Times & Buch) geschrieben. Aber sowas lesen Sprachwissenschaftler wohl nicht. PS: Jetzt versteh ich auch, wieso ich in des Bremer Sprachwissenschaftlers Blog vor ein paar Jahren so angepinkelt wurde als ich naiv & launig gefragt hatte, wieso man als Liebhaber des schwarzen Jazz & beruflich mit diesen meinen Freunden verbundener nicht mehr SCHWARZER oder NEGER sagen darf .

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