Mandarinen, Clementinen, Satsumas

In meiner Kindheit gab es eigentlich in unseren Breiten an Zitrusfrüchten nur Orangen, Mandarinen, Zitronen und Grapefruits zu kaufen. Mandarinen hab ich immer gern gemocht, aber mittlerweile scheinen sie ausgestorben zu sein. Wenn ich heute ins Lebensmittelgeschäft gehe, scheint es nur noch Satsumas und Clementinen zu geben. Ich muss sagen dass ich weder Clementinen noch Satsumas sonderlich gern mag. Irgendwie schmecken sie einigermaßen langweilig und oft auch etwas trocken. Schade, dass es nirgendwo ganz stinknormale Mandarinen zu kaufen gibt! Notfalls muss ich auf Nahrungsergänzungsmittel stärker umschwenken, z.B. Vitamin C oder L-Carnosin, das verjüngen soll.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Mandarinen, Clementinen und Satsumas?

Mandarinen sind saftig und lassen sich sehr leicht schälen. Sie schmecken etwas säuerlich, sind aber äußerst aromatisch und geschmackvoll. Ihr großer Nachteil: Sie enthalten meist reichlich Kerne!

Clementinen sind eine Kreuzung aus Mandarine und Pomeranze. Sie schmecken süßer und milder (man könnte auch sagen fader) als Mandarinen und die Schale geht nicht so leicht ab. Dafür sind sie aber sehr kernarm.

Satsumas sind die Mandarinen-Art die am frühesten reift. Sie lassen sich leicht schälen und sind kernarm, aber leider auch eher süßlich und nicht so sauer wie herkömmliche Mandarinen.

Gerade dieser saure Geschmack fehlt mir aber. Ich mag gern saure Sachen, ich esse zum Beispiel auch gern Sauerkraut und bereite Salatmarinaden auch gerne mal etwas saurer zu. Zu gewissen Gerichten gebe ich gern einen kleinen Schuss Essig dazu, zum Beispiel zu Linsen oder auch zu Kürbisgerichten.

Sauer macht bekanntlich lustig!

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