Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

Gesunde Schuljause für Kinder

15 Sep

Autor: Enigma - Kategorie: Allgemein, richtige Ernährung

Ein neues Schuljahr hat begonnen und viele Eltern stehen damit wieder vor der Frage, was sie ihrem Nachwuchs in die Jausenbox geben sollen. Gesund soll es sein, nicht viel Aufwand machen und natürlich soll es auch den Kindern schmecken. Diese Anforderungen unter einen Hut zu bringen, ist – auch aus meiner persönlichen Erfahrung heraus – gar nicht so einfach.

Soll man den Kindern Jausengeld mitgeben?

Jausengeld ist eine einfache, schnelle und unkomplizierte Lösung des täglichen Jausenproblems. Das Kind kann sich beim Bäcker, im Supermarkt oder beim Schulbuffet selbst aussuchen, worauf es gerade Appetit hat, und als Eltern muss man nicht im morgendlichen Stress in der Küche stehen und Pausenbrote schmieren. Bei allen Vorteilen des Jausengelds dennoch ein Wort zur Vorsicht: Wenn ein Kind Jausengeld bekommt, heißt das noch lange nicht, dass es sich um das Geld auch wirklich eine vernünftige Jause kauft. Süßigkeiten und Comics, Telefonwertkarten und dergleichen stehen hoch im Kurs – manche Kinder und Jugendliche betrachten das Jausengeld als Taschengeldaufbesserung. Ich beobachte morgens auch oft Grundschulkinder, die sich beim Bäcker mit Mehlspeisen für die Pause eindecken. Gibt man den Kindern nur Geld mit, hat man einfach keine Kontrolle darüber, was sie damit machen.

Jause von zu Hause?

Die gute alte Jausenbox mit der Jause von zu Hause hatte einige Jahre ausgedient. In meiner Kindheit war es vielleicht gerade noch in der Grundschule akzeptabel, von daheim eine Jause mitzubringen. Spätestens im Gymnasium war man aber ganz sicher bei allen Mitschülern unten durch, wenn man ein Pausenbrot mitgebracht hat. Mittlerweile habe ich selbst zwei Kinder und stelle fest, dass der Trend nun in die andere Richtung geht. Die Jausenbox von daheim ist „in“ und Eltern machen sich oft viele Gedanken über eine Schuljause, die sämtliche Anforderungen an Geschmack und Gesundheitsnutzen erfüllt. Auch wenn es mehr Mühe macht, sich jedem Morgen um die Schuljause zu kümmern, sollte man es nach Möglichkeit tun. Eine von daheim mitgebrachte Jause kann auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes optimal abgestimmt werden und hilft dem Kind auch, sich mit Ernährung auseinanderzusetzen – besonders wenn man die Jause gemeinsam mit dem Kind herrichtet oder sich zumindest gemeinsam Gedanken über den Inhalt der Jausenbox macht.

Was kommt in die Jausenbox?

Zum Befüllen der Jausenbox gibt es viele Möglichkeiten, die sich natürlich hauptsächlich nach den Vorlieben des Kindes richten sollten. Ich lese zum Beispiel, wenn ich mich im Internet auf die Suche nach guten Pausenbrotrezepten mache, immer wieder von allen möglichen Aufstrichen, die man selbst zubereiten, endlos variieren und so für viel Abwechslung sorgen kann. Mein Problem: Mein Sohn isst keine Aufstriche, und es wäre völlig sinnlos, ihm solche Brote mitzugeben, auch wenn sie noch so gesund sind. Die Vorlieben und Wünsche des Kindes sollten also berücksichtigt werden, ansonsten landet das Pausenbrot schlimmstenfalls im Mülleimer oder wird bestenfalls mit dem Sitznachbarn getauscht.

Grundsätzlich eignet sich für die Jausenbox alles, was gefahrlos ein paar Stunden ohne Kühlung überleben kann. Vollkornbrot oder -gebäck mit magerem Schinken, Käse oder Aufstrich sind meistens die Basis. Dazu kann man Gemüsesticks oder Obststücke in die Lunchbox packen. Jausenboxen gibt es mittlerweile in unzähligen Variationen, oft auch mit abgetrennten Fächern, sodass man verschiedene Dinge in die Box packen kann, ohne dass am Ende ein Matschhaufen entsteht. Gemüsesticks mit Dip, Obst (wenn geschnitten, am besten mit Zitronensaft beträufeln, dann wird es nicht braun), Trockenfrüchte oder Nüsse sind wahre Vitaminbomben und helfen dem Kind, die Konzentrationsfähigkeit während der Schulstunden zu bewahren. Mein Kind liebt es sehr, wenn ich Spieße mache. Holzspießchen im 100er-Pack gibt es oft um 1 Euro, da kommt man lange damit aus. Ich spieße alles auf, was mir gerade unter die Finger kommt 🙂 Trauben, Cocktailtomaten, Käsewürfel, Wurst, Gurkenscheiben, Melonenstücke usw. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos. Man kann gern auch ein paar Extra-Spieße einpacken, denn meist interessieren sich auch die Schulfreunde dafür 😉

Das richtige Getränke für die Schule

Am besten ist Wasser. Wem das nicht schmeckt, der kann auch gerne verdünnte Fruchtsäfte oder ungezuckerte Tees in die Schule mitbekommen. Oft wird auch Schulmilch angeboten – ein Angebot, das man gerne nutzen sollte, denn viele Kinder bekommen ohnehin zu wenig Milchprodukte ab (wenn man mal von gezuckerten und meist nicht sehr gesunden Milchprodukten wie Fruchtjoghurt, Milchschnitten etc. absieht). Energydrinks, Limonaden, Eistee und dergleichen sollte man wegen des hohen Zuckergehalts und wegen der teilweise massiv aufputschenden Wirkung tunlichst vermeiden. Vor allem bei jüngeren Kindern haben solche Getränke absolut noch nichts am Speiseplan verloren.

Eine gesunde Schuljause versorgt unsere Kinder mit allem, was sie brauchen, um fit, leistungsfähig und gesund zu bleiben. Eine liebevoll zubereitete Schuljause – warum nicht gemeinsam mit dem Kind herrichten? – liegt zur Zeit glücklicherweise im Trend und wird von den meisten Kindern gerne angenommen.

 

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