Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

Gesund abnehmen mit Aromastoffen, Glutamat & Co.?

15 Apr

Autor: Laetitia - Kategorie: Allgemein, Gesund abnehmen, gesunde Ernährung

Im Zusammenhang mit einer Ernährungsumstellung sollte alles, was in den Mund wandert, zuvor einer genauen Prüfung unterzogen werden. Nur so wird man sich – oftmals mit Erschrecken – bewusst, was man seinem Leib jahrelang bedenkenlos alles zugemutet hat. Wie immer, wenn man sich mit einem Thema ernsthaft befasst und sich kritisch damit auseinandersetzt, bleibt es nicht aus, dass damit auch eine Sensibilisierung auf passende Themen und Informationen einhergeht.

Dem entsprechend mache auch ich, seit ich mit Hilfe von AIQUM die Bestandteile meiner Nahrung genauer betrachte, immer wieder aufs Neue heilsame Erfahrungen. So hatte ich beispielsweise neulich ein „Aha-Erlebnis“ wegen eines handelsüblichen Fruchtjoghurts!

Milchprodukte, wie Joghurt, Quark oder Frischkäse nehmen von jeher einen festen Platz in meiner Ernährung ein. Früher habe ich mich beim Einkaufen regelmäßig mit fertig gemischten Joghurt-Produkten in meinen favorisierten Geschmacksrichtungen eingedeckt. Im Laufe der Ernährungsumstellung hat sich diese Gewohnheit, zugunsten von Naturjoghurt in Verbindung mit frischem Obst, verändert. Das hat mich kaum Überwindung gekostet, gewöhnungsbedürftig war lediglich, dass meine eigenen Mischungen nicht so süß waren wie die Fertig-Produkte.

Raffinierten Zucker wollte ich nicht verwenden und Süßstoffe kommen für mich, aufgrund ihrer appetitanregenden Wirkung, nicht in Frage. Mein Gewichts-Bedarf ist bereits reichlich gedeckt und ich habe auch kein Interesse an kalorienarmer Mästung. Nachdem das ja schon bei der Schweine- und Kälbermast funktioniert, sollte es auch beim Menschen klappen oder etwa nicht?

So habe ich zunächst Honig, Ahornsirup, Agaven-Dicksaft oder ähnliche Süßungsmittel und Nahrungsergänzung verwendet. Allerdings habe ich den süßen Zusatz mit der Zeit immer weiter reduziert und inzwischen vermisse ich auch beim reinen Naturjoghurt mit Früchten nach persönlichem Gusto nicht das Geringste.

Nun habe ich mich dennoch unlängst dazu hinreißen lassen, einen Becher Rhabarber-Joghurt zu kaufen. Als Rhabarber-Fan konnte ich einfach die Finger nicht davon lassen – war doch der eigene Rhabarber im Garten noch nicht reif. Schon der Gedanke an den sauren Geschmack des Rhabarbers ließ mir das Wasser im Mund zusammen laufen.

Doch die Vorfreude fand spätestens bei der Verkostung des Materials ein jähes Ende: Abstoßend, wie süß dieser Joghurt war! Offensichtlich zeigte die Umprogrammierung meiner Geschmacksknospen bereits Wirkung.

Der intensive Fruchtgeschmack war jedoch beeindruckend und das wirft Fragen auf:

  • Wie viel Zucker oder Zuckeraustauschstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker sind wohl enthalten.
  • Wie viel Original-Rhabarber befindet sich denn tatsächlich in dem Becher?
  • Ist überhaupt Fruchtanteil enthalten und falls ja in welchem Mengenverhältnis?
  • Standen Food Designer im chemischen Labor Pate für dieses Aroma?
  • Habe ich hier tatsächlich Joghurt mit Rhabarberstückchen auf dem Löffel?
  • Oder komme ich gar in den zweifelhaften Genuss von aromatisierten Holzspänen?

Diese oder ähnliche Fragen muss sich der Verbraucher inzwischen bei den meisten industriell hergesetellten Nahrungsmitteln stellen. Wer Geschmacksverstärkern wie beispielsweise Glutamat und Aromastoffen schon beim Einkauf den Zugang zum Einkaufswagen verwehren will, der hat es nicht leicht und der Einkauf wird zur Lesestunde von endlos langen, kleingedruckten Zutatenlisten.

Geschmacksverstärker

Die unsichtbaren Begleiter vieler Lebensmittel

Die Zutatenlisten auf den Verpackungen industriell hergestellter Speisen lassen eher an „experimentelle Chemie in der Küche“ denken als an Nahrungsmittel. Man muss schon reichlich chemisches Grundwissen haben, um das nachvollziehen zu können. Ein Laie wird keine Chance haben die Begriffe zu verstehen und all die E-Codes zu knacken. Dahinter verbergen sich oft künstlich hergestellte Zusatzstoff-Cocktails, die zwar keinen Eigengeschmack haben aber deren Einsatz den Eigengeschmack von Lebensmitteln verstärkt.

  • Anscheinend sind natürliche Zutaten teuer, so dass es sich finanziell für die Branche lohnt, wenn nur wenig Original-Zutaten zu Herstellung verwendet werden. Dafür wird dann unter Zugabe der entsprechenden kostengünstigeren  „Würze“ der Eindruck erweckt als habe man beispielsweise für eine Tüte Suppe den Inhalt eines kompletten Gemüsebeetes samt dem benachbarten Kräutergarten in konzentrierter Form verarbeitet.
  • Farblich muss die Speise selbstverständlich ebenfalls die Erwartungen erfüllen, auch wenn die Farbe beim Kochprozess verloren geht. So werden allerlei Farbstoffe verwendet, um den gewünschten Effekt wieder herzustellen.
  • Außerdem gelangen einige dieser Stoffe – ob nun durch wissenschaftliche Studien bestätigt oder nicht – immer mal wieder in den Verdacht, Schäden an Leib und Leben zu verursachen (beispielsweise im Fall von Glutamat und dem damit in Verbindung gebrachten China-Restaurant-Syndrom). Ein Königreich für einen Vorkoster!
  • Abgesehen davon weiß man, dass der Geschmackssinn erlernbar ist. Daher beeinflussen und verändern Geschmacksverstärker, bei häufigem Verzehr, unbewusst auch langfristig unser Geschmacksempfinden. Das künstlich erzeugte Aroma wird als ‚korrekt‘ abgespeichert. Die echten, natürlichen, unveränderten Aromen der Lebensmittel wirken dagegen fade und werden bald nicht mehr wahrgenommen. Hiervon sind besonders Kinder betroffen, die von klein auf stets mit aromatisierten Fertigprodukten konfrontiert werden.
  • Last but not least  regen Geschmacksverstärker beim Verzehr den Appetit an, was ich als extrem kontraproduktiv für eine erwünschte Gewichtsreduktion betrachte.

Das ursprüngliche Naturprodukt wird entthront und verliert seine Bedeutung – künstlich erzeugtes Aroma wird zum Standard erhoben.

Werden zu viele Aromen und Geschmacksverstärker eingesetzt können selbst verdorbene Lebensmittel nicht mehr am Geschmack oder am Geruch erkannt werden.

Auch die gesetzlich vorgeschriebene Deklarationspflicht bietet unglaublich viele Hintertürchen und Schlupflöcher. So steht beispielsweise groß auf der Verpackung „ohne Geschmacksverstärker“ oder „glutamatfrei“ und in der Zutatenliste ist Hefeextrakt zu finden. Der wiederum enthält ebenfalls Glutamat was aber anscheinend nicht angegeben werden muss. Auch der Begriff Gewürzmischung ist in dieser Hinsicht offensichtlich äußerst dehnbar.

Das ist sicher alles nur die Spitze des Eisberges.

Was bleibt ist Verunsicherung, Misstrauen und das Gefühl getäuscht zu werden.

Deshalb habe ich für mich festgelegt, dass ich – nicht nur des Abnehmens wegen sondern generell – so gut es geht auf industriell hergestellte Nahrungsmittel verzichten werde.

Die beste Wahl ist noch immer natürliche Rohstoffe auszuwählen und die Speisen selbst zuzubereiten. So übernimmt man die Verantwortung und behält vor allem den Überblick, was in Kochtopf, Pfanne und auf den Teller kommt.

Dann sind und bleiben Lebensmittel auch wirklich Mittel zum Leben!

Ähnliches gilt für einen Vaterschaftstest , man sollte genau über die Bedingungen informiert sein..!

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Kommentare

Sie finden hier 3 Kommentare zu “Gesund abnehmen mit Aromastoffen, Glutamat & Co.?”

  1. Página de internet muy recomendable meinte am 10. Oktober 2014 - 20:10 Uhr

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  2. Lee el artículo completo meinte am 17. Oktober 2014 - 10:52 Uhr

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  3. Daniel meinte am 10. Juni 2017 - 11:49 Uhr

    Vielen Dank für die super Übersicht.
    Ich denke, ich werde mir das auch mal genauer anschauen und so mal testen. Klingt auf jeden Fall vielversprechend 🙂

    ID 24242

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