Ernährungsprotokoll hilft beim Abnehmen

Lange Zeit hab ich täglich penibel Buch über meine Abnehmerei geführt. Ich habe alles, und zwar wirklich alles, aufgeschrieben. Bis ins Detail. Was ich gegessen habe, wieviel ich getrunken habe, welchen Sport ich gemacht habe und wie lang. Jeder Bissen, den ich gegessen habe, wurde gezählt und aufgeschrieben. Irgendwann begann es mich zu nerven, und da ich zu dem Zeitpunkt schon gut 40 Kilo abgenommen hatte und dachte, ich wüsste wie der Hase läuft, hab ich die Schreiberei dann gelassen.

Und erst jetzt ist mir bewusst geworden, dass ich seit damals nicht mehr abnehme – und zuletzt sogar wieder ein bißchen zugenommen habe. Irgendwo muss es da einen Zusammenhang geben. Deshalb habe ich gestern wieder begonnen, ein ganz genaues Ernährungstagebuch zu führen. Da steht, so wie früher, alles drin. Alles, was ich gegessen habe, die Bewegungsminuten, Getränke etc. Einfach alles. Und ich muss sagen: Es hilft. Komisch, aber irgendwie macht es tatsächlich einen Unterschied. Ich habe durch das Aufschreiben das Gefühl, dass ich nichts „im Geheimen“ machen kann. Obwohl es eigentlich Blödsinn ist, denn meine Aufzeichnungen bekomme ohnehin nur ich selbst zu sehen. Trotzdem ist es doch nochmal was anderes, eine Tafel Schokolade zu essen oder es danach auch aufschreiben zu müssen. Gestern habe ich mich auf diese Art schon vor einigen kleinen Futtersünden bewahren können, denn das Wissen, dass ich in meinem Ernährungsprotokoll beichten muss, hat mich tatsächlich vom Essen abgehalten.

Das finde ich wirklich sehr gut, und ich hoffe, dass mir das auch weiterhin gelingt. Überhaupt bin ich zur Zeit absolut guten Mutes. Der Sport ist nach längerer Pause nun wieder mein täglicher Begleiter und mit dem Essen klappt es auch ganz gut. Und die Waage scheint mit meinem Treiben zufrieden zu sein.

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