Ernährungsumstellungen müssen langsam geschehen

Im Laufe meiner nun fast drei jährigen Abnehmzeit, merke ich wie gut es ist wenn man sich ganz langsam umstellt.

Es ist verhältnismäßig einfach ein vorgegebenes Programm eine Weile zu verfolgen und auf diese Weise hat man sicher auch einige Abnehmerfolge. Nur was ist danach?

Diese Zeit ist immer eine Ausnahmezeit und nicht der Alltag. Auf Dauer Abnehmen und dann das Gewicht auch halten ist nur möglich wenn man die neu erlernte Ernährungsweise voll und ganz in den Alltag integriert und das braucht Zeit.

Man muß die eigenen Gewohnheiten analysieren.

Gut hilft es drei Sparten zu machen:

Die erste für die Sachen die einfach überflüssig sind, die sich einfach so ohne nachzudenken eingeschlichen haben aber keinen nennenswerten Genuss bringen. Bei mir war es immer der zweite oder dritte Esslösffel Öl am Essen oder zu viel Sahne in den Soßen. Auch war zu viel fette Wurst überflüssig, gekochter Schinken tut es genau so gut für mich und das dritte Stück Kuchen habe ich oft auch nur noch mechanisch gegessen. Das alles kann einfach weg fallen und ist nicht weiter schwierig.

In der zweiten Spalte stehen die Dinge die einem echten Genuß bringen, die man vermissen wird wenn man sie nicht ab und zu isst und die aber leider viele viele Kalorien haben. Schokolade steht bei mir da an oberster Stelle und Brot mit fettem, vollreifen Camembert. Hier muß ich gut überlegen wann ich mir das gönnen möchte. Verbieten will ich mir das nicht, dazu ist der Genuß viel zu groß und Verbote helfen nichts. Warum auch? Gegen ab und zu mal eine Ecke Camembert ist nun wirklich nichts einzuwenden. Ich muß mir nur genau überlegen wann es sich lohnt. Das heißt wann der Genuß so groß sein wird dass sich die zugenommenen Kalorien lohnen. Etwas kommt es mir so vor als würde ich mir eine teure Leckerei gönnen. Da überlegt man sich ja auch ob man es sich leisten soll, ob der Genuß den diese Leckerei bringen wird das Geld wert ist.

Die dritte Sparte sind die alltäglichen Lebensmittel,  aus denen man seine normalen Mahlzeiten zusammen setzt. Hier kann man damit beginnen kalorienreiche Dinge durch kalorienärmere Varianten zu ersetzen, oft reicht auch eine andere Zubereitungsart. Dies ist der Bereich der wohl am schwersten zu ändern ist denn in der Regel ist man seine Art zu kochen und zu essen seit Jahren gewohnt. Alte Gewohnheiten zu ändern ist am schwersten. Man kann ja nicht einfach aufhören zu essen sondern man muß lernen sich gesund und ausreichend zu ernähren.

Das alles geht nicht von heute auf morgen oder indem man eine Weile andere Ernährungspläne einhält. Die Umstellung erfordert jede Menge Gedankenarbeit und vor allem muß man sich mit sich selbst und seinen Gewohnheiten auseinander setzen.

Aber es lohnt sich sehr, ich habe nun seit dem Frühjahr meine Kalorien nicht mehr aufgeschrieben und meinen Sport nicht mehr gegen gerechnet und ich habe nicht zugenommen.  Die Dinge die ich gelernt habe scheinen zu sitzen und ich kann sie anwenden ohne großartig darüber nachzudenken. Das ist ein schöner Erfolg und das habe ich der FDM von Aiqum zu verdanken.

One thought on “Ernährungsumstellungen müssen langsam geschehen

  1. […] Alles andere, so auch das Abnehmen, kommt danach. Und wenn man gelernt hat sich vernünftig zu ernähren ist die Gefahr auch nicht so groß dass man in der sportfreien Zeit wieder […]

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