Die richtige Ernährung ist auch für Senioren wichtig

Die richtige Ernährung ist auch für Senioren wichtig

 

Der Alltag vieler Menschen ist von Stress und Hektik geprägt. Besonders am Arbeitsplatz spiegelt sich dieser Umstand auch in der z.T. ungesunden Ernährungsweise vieler Arbeitnehmer wieder. Aber auch viele Rentner leiden unter Übergewicht aufgrund falscher Ernährung. Fast-Food gehört zum täglichen Konsum vieler Menschen dazu. Obwohl den Meisten bewusst ist, dass Fast-Food beispielsweise krank oder dick macht, kommen viele Menschen nicht um den Genuss herum. Aber nicht nur das Lebensmittel selbst kann ungesund sein, sondern auch die Zeit, die man für das Essen aufbringt. So macht es auch krank, das Essen förmlich in sich rein zu schlingen. Vielmehr sollte man sich genug Zeit nehmen und bewusst essen.

Der Tagesablauf

Startet man die Betrachtung chronologisch zum typischen Tagesablauf, so steht das Frühstück als erste Mahlzeit auf dem Programm. Dieses ist laut vielen Expertenmeinungen die wichtigste Mahlzeit des Tages. Wichtig sind hierbei die Ausgewogenheit, Abwechslung und die richtige Menge. Da der menschliche  Körper nachts  seine Reserven aufbraucht, sollte man auf keinen Fall zu wenig frühstücken, um spätere Heißhungerattacken zu vermeiden.

Die nächste der drei Hauptmahlzeiten ist das Mittagessen. Hier besteht die Gefahr, zu viel, zu schnell und zu kalorienreich zu essen. Besonders Fast-Food enthält überdurchschnittlich viele Kalorien, macht aber aufgrund des geringen Ballaststoffanteils kaum satt und liegt schwer im Magen. Die Portionsgrößen der Mahlzeiten spielen auch eine wichtige Rolle. So vermitteln kleinere Portionen auf dem Teller das Gefühl, normale Portionen gegessen zu haben. Gemüse (z.B. Rohkost) und Obst als Beilage bzw. Nachtisch runden das gesunde Mittagessen ab.

Am Ende des Tages fehlt nur noch das Abendbrot, welches nicht mehr allzu groß ausfallen sollte. Der Körper schraubt den Stoffwechsel langsam zurück und bereitet sich auf den Schlaf vor. Ähnlich dem Mittagessen sollte das Abendbrot nicht zu schwer im Magen liegen.

Zwischen den drei Hauptmahlzeiten empfiehlt sich jeweils eine kleine Zwischenmahlzeit, um die Akkus wieder aufzuladen und Heißhunger zu den Hauptmahlzeiten zu vermeiden. Gute Zwischenmahlzeiten sind z.B. Äpfel oder  Müsliriegel.

Da nicht mehr jeder Rentner zu Hause lebt, sorgen beispielsweise Pflegeheime für die gesunde Ernährung ihrer Bewohner. Dort wird sichergestellt, dass die Mahlzeiten regelmäßig, abwechslungsreich und in ausreichender Menge zu sich genommen werden. Auch auf die wichtigen Zwischenmahlzeiten wird geachtet.

Wo liegen versteckte Fallen?

Die erste Falle stellt die Zeit dar. Bewusstes, langsames Essen macht schneller satt, als unter Zeitdruck. Des Weiteren führt schnelles Essen oft dazu, dass man aufgrund des noch nicht eingetretenen Sättigungsgefühls mehr isst, als nötig. Oftmals sind auch süße Nachspeisen nicht zu unterschätzen. Pudding, Joghurt oder Schokolade liegen wesentlich schwerer im Magen, als  frische Lebensmittel, wie Obst oder Gemüse. So ist eine leckere Obstkaltschale die bessere Alternative zum Schokopudding mit Vanillesauce. Naturjoghurt enthält wesentlich weniger Zucker, als Fruchtjoghurt und wenn man schon Schokolade essen möchte, dann wenigstens Herrenschokolade mit hohem Kakao- und niedrigem Zuckeranteil.

Fazit:

Gesunde Ernährung im Alter muss nicht schwierig sein. Pflegeheime sorgen für eine gesunde Ernährung ihrer Bewohner. Wer sich noch selbst versorgt und auf ausgewogene, regelmäßige Mahlzeiten mit gesunden Beilagen achtet, der macht schon viel richtig. Des Weiteren sollte man sich ausreichend Zeit für seine Mahlzeiten nehmen, damit das Sättigungsgefühl früher eintritt.

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