Wintergemüse – Steckrüben

Immer und immer wieder weisen Karin und ich auf die Steckrübe hin, sie ist einfach ein preiswertes, gesundes und kalorienarmes Wintergemüse. Mit ca 35 Kalorien auf 100 Gramm kann man sich an Steckrüben gut satt essen. Sie enthält zudem reichlich B-Vitamine,  Folsäure, Vitamin C, Co-Enzym Q10, Kalium, Kalzium und Magnesium.

Die Steckrübe lässt sich auf vielfältige Art zubereiten und ist sicher keine „Armenkost“ mehr. Diesen Ruf hat sie wohl noch aus dem Hungerwinter während des ersten Weltkriegs, als die Kartoffelernte missriet und es in vielen Familien morgens, mittags und abends Steckrüben gab.

Ich weiß noch dass sich alle Erwachsenen wunderten, dass ich als Kind schon Steckrübenfan war. Steckrüben standen in dem Ruf nichts für Kinder zu sein. Dabei habe ich sie geliebt,  besonders wenn meine Mutter sie als Eintopf zubereitete mit dicken Rippen und mit etwas Zucker glasiert.

Das Glasieren gönne ich mir auch noch ab und zu, weil die Rüben sonst recht bitter schmecken. Die dicke Rippe spare ich mir aber meist. Inzwischen esse ich Steckrübengemüse gerne rein vegetarisch als bunte Gemüseplatte mit Kartoffeln, Möhren, Wirsing und mit im Ofen gerösteten Zwiebelringen.

Ebenso ist sie als mächtiges und fettiges Essen verunglimpft, dabei gibt es leckere und kalorienarme Zubereitungsarten. Sie schmeckt sogar als Rokost, in ein pikant-süßes Dressing geraspelt. Es lohnt sich immer zu experimentieren.

One thought on “Wintergemüse – Steckrüben

  1. Als Kinder haben wir auf dem Dorf die Steckrüben von den Feldern geklaut und roh gegessen, oder wir haben ein Feuer gemacht und sie geröstet. War immer sehr lecker, besonders da mit dem Reiz des „Kriminellen“ gewürzt. Alles Liebe Karin

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