Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

Übergewicht und Portionsgröße

28 Feb

Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen ohne Hungern, Blog Requendel, Gesund abnehmen, vollwertige Ernährung

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen ich meinte gesund zu essen und trotzdem immer dicker wurde.

Ich aß vollwertig, achtete schon auf Fette und hatte sonst auch so Einiges über gesunde Ernährung gelernt und für mich umgesetzt. Aber trotzdem wurde ich dicker und konnte es mir nicht erklären. Da kam dann oft der Punkt an dem ich dachte dass ich krank bin und dann, wenn der Hausarzt nichts fand, fiel ich oft auf die Wunderversprechen aus dem Netz herein. An „10 Kilo in einer Woche“ habe ich schon nicht geglaubt, aber doch an solche Sachen die mit Entgiftung, oder Anregung des Stoffwechsels, Enzymkuren und so weiter warben.

Ich achtete sogar darauf dass ich relativ wenig Süßes aß und doch nahm ich zu. Das konnte doch jetzt nicht mehr an meinem Essen liegen oder doch????

Tja ich dachte es läge dann wohl nur daran dass ich zu wenig Sport mache. Unter anderem das Trainingsprogramm und die einfache Ernährungskontrolle zogen mich dann zu Aiqum und dort gingen mir die Augen auf.

Man kann die Lebensmittel, die man isst, erst einmal aus der Datenbank in den eigenen Ernährungsplan eingeben. Soweit so gut, bis ich mir dann mal ansah was damit gemeint war.

Ich las von 20 g Käse oder von 150 g Fisch. Nur 100 g Hackfleisch?? Mensch für unsere Bolognese habe ich immer allein 500 g für zwei Leute verbraten. Kann das stimmen? 260 g Kartoffeln, na ja gut aber nur 50 g Brot??? Von was für Brot sprechen die da. Von Wattebrot? Wie bitte ist das mit Vollkornbrot…hm, auch nicht mehr? Ich las die dazugehörigen Kalorienzahlen und bekam den nächsten Schock. Pro Scheibe Vollkornbrot sind, wenn ich meine Scheiben zähle, über 100 Kalorien drin. Das muss irgendwie gehen, mein Brot will ich essen.

Und Nudeln!!! Himmel Hilf!!! Nur 60 g Trockenmasse pro Nase? Wie soll ich davon satt werden. Gut, das ist innerhalb eines Menüs mit Nachspeise und Salat, aber trotzdem! 60 g Nudeln sind zu wenig. 60 oder 70 g Reis ebenso.

Jetzt wurde mir das Symbol mit dem Werkzeug klar. Man kann damit die Menge des Lebensmittels verändern, also genau das eintragen was man wirklich isst. Die Kalorien werden dann automatisch hochgerechnet.

Ich realisierte das erste Mal was für riesen Mengen ich so gegessen habe. Früher haben mein Mann (der immer schlank war und noch schlank ist) und ich oft zusammen 750 g Nudeln verputzt. Dazu noch fette Soße und jede Menge Parmesan. Nudeln mit Fleischsoße liest sich nicht so schlimm….bis man dann die Menge sieht. Jeder von uns hat praktisch für Fünf gegessen. Und so ging ich die Lebensmittel durch und mir ging der Kronleuchter auf.

Jetzt wusste ich woher mein Übergewicht kam und warum es eher mehr als weniger wurde. Ich habe schlicht und ergreifend gefressen.

Aber mir war auch klar dass ich das nicht von hier auf jetzt ändern konnte. Also habe ich Stück für Stück ‚runterdosiert. In dem Prozess bin ich immer noch, aber inzwischen kommen wir beide mit 200 g Reis und 250 g Nudeln als Hauptgericht, oder mit 150 g Reis und 200 g Nudeln als Beilage aus. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Beim Brot ist es ähnlich und es wird auch noch weiter gehen. Das ist ein langer Lernprozess und das Schöne ist ja, dass man das Tempo selbst bestimmen kann. Jedes bisschen weniger essen ist gut für die Energiebilanz.

Und schließlich habe ich gemerkt dass ich wirklich nicht so verkehrt lag mit meiner Ernährungsweise. Die Tendenz zur Vollwerternährung, zu Bio-Produkten, zu viel Gemüse, Salat und Ost und wenig Fleisch, zu viel Quark und wenig Käse , ist schon in Ordnung.

Es waren die Mengen, die nicht stimmten und das habe ich langsam aber sicher in den Griff bekommen. Wichtig dabei war dass ich nicht gehungert habe, ich bin nie hungrig vom Tisch aufgestanden. Wenn ich noch mehr brauchte um satt zu sein, habe ich auch mehr gegessen oder noch eine Zwischenmahlzeit eingeschoben. Nur so konnte ich die Ernährungsumstellung langsam in den Alltag einsickern lassen.

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