Schwarzwurzeln – ein kalorienarmes Wintergemüse

„Spargel des armen Mannes“ wurde die Schwarzwurzel früher genannt. Das liegt wohl nur daran, dass die beiden Gemüsesorten in zubereiteter Form ähnlich aussehen können und gut zu den gleichen Beilagen passen.

Genau wie bei Spargel, esse ich gerne Schinken und eine helle Soße dazu, aber da hört die Ähnlichkeit auch schon auf.

Die Schwarzwurzel gehört zu der Familie der Korbblütler, zu der auch die Artischocke, der Topinambur und der Chicorée gehören.

Die Schwarzwurzel hat lange walzenförmige Wurzeln, die mit einer zähen schwarzen Haut überzogen ist. Sie bildet einen klebrigen Milchsaft und sollte daher möglichst mit Handschuhen geschält werden.

Als sehr kalorienarmes Gemüse, strotzt sie geradezu vor guten Inhaltstoffen. Sie wurde im Altertum schon als Heilpflanze genutzt und sollte geben Schlangenbisse und sogar gegen die Pest helfen,  auch heute zählt sie zu den für die Gesundheit wertvollsten Gemüsen überhaupt.

In Schwarzwurzeln enthalten ist zum Beispiel Provitamin A, Vitamin B1, B2 und B3, C und E sowie sehr viel Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphor, reichlich Eisen.

In dem Milchsaft der Schwarzwurzeln sind Bitterstoffe, die die Drüsentätigkeit anregen.

Außerdem sollen Schwarzwurzeln harntreibend und stresshemmend wirken.
Soviel Inhalt und sowenig Kalorien ist eine gute Kombination, die Mühe des Schälens sollte man sich ruhig öfter machen. Schwarzwurzeln haben jetzt im Winter Hochsaison.

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