Abnehmen und Ernährung
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Salzarm und fettarm kochen – das Schmecken wieder lernen

14 Aug

Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen Tipps, Blog Requendel, fettarme Ernährung, gesunde Ernährung, Schonende Zubereitung

In den letzten Tagen ist mir aufgefallen, wie mein Mann und ich uns inzwischen an salzarmes und fettarmes Kochen gewöhnt haben. Es war ein langer Lernprozess, die Geschmacksnerven mußten erst mal wieder empfindlich werden und das Schmecken wieder lernen.

Bezeichnend war das Erlebnis als wir mit meinen Schwiegereltern essen waren. Mein Mann und ich guckten uns bei der Suppe an und wollten sie schon zurückgehen lassen, uns kam sie extrem versalzen vor. Meine Schwiegererltern probierten von unseren Tellern und meinsten das ihr Suppe genau so schmecken würde und dass es ganz normal wäre. wir konnten diese Suppe nicht zuende essen, sie schmeckt einfach abslut nur nach Salz.

Zuhause machen wir das inzwischen so, dass wir kaum mehr beim Kochen salzen. Gut, in mein Bot tue ich schon Salz in den Teig, aber auch nur die Hälfte von der im Rezept angegebenen Menge. Da wir selten mehr Weißmehl-Nudeln essen brauchen wir auch im Kochwasser kein Salz, die Nudeln haben von sich aus genug Geschmack. Geschälten Reis essen wir eigentlich nur zu unseren Thai-Essen. Aber der Reis hat von sich aus so viel Geschmack, da braucht man nun wirklich kein Salz mehr. Beim thailändischen Essen muß ich auch aufpassen bei der Verwendung von der Fisch-Soße, der Krabben-Paste und der Soja-Soße. Die Sachen haben extrem viel Salz. Mitlerweile verdünne ich die Würzsoßen entweder mit den anderen Flüssigkeiten wie Limettensaft oder Reisessig, ode einfach mit Wasser. Die Flüssigkeitsmenge braucht man ja meist aber die Konzentration der Soße muß nicht so stark sein.

Ansonsten kochen wir alles ohne Salz und würzen bei Tisch nach. Immer öfter machen wir die Erfahrung dass eine gute Würze das Salz fast oder sogar komplett ersetzen kann. Ein Tipp ist es auch noch mit Staudensellerie zu kochen, er schmeckt von sich aus salzig.

Besonders wenn man auf die Qualität der Zutaten achtet, haben die Gemüse so viel Eigengeschmack dass man wirklich nur noch etwas Pfeffer und Kräuter braucht. Fleisch essen wir nur noch in Bio-Qualität und das hat dann von sich aus soviel Geschmack dass ich überhaupt kein Salz und mein Mann nur noch einen Hauch Salz braucht.

Da wir viel frische Kräuter und Gemüse essen, bekommen wir auch genügend Salz durch die Nahurng. Einzig und alleine das Jod könnte eine Argument sein, aber wenn wir denn salzen nehmen wir einfach Jodsalz.

Mit dem Fett ist es ähnlich. Ich lerne immer besser ohne, oder mit ganz wenig Fett auszukommen. Wenn man sein Essen gut würzt, braucht man auch nicht so viel Geschacksträger. Uns reicht meist das Fett das aus dem Fleisch oder dem Fisch kommt. Eine Ausnahme ist das Pfannenrühren, aber da komme ich auch mit wesentlich weniger Öl aus als angegeben. Oft reicht mir ein Teelöffel wo im Rezept von 3 Esslöffeln die Rede ist. Wenn es aber mal ein Essen gibt, das zwingend den Geschmack von Olivenöl braucht, dann gönnen wir uns das beste Öl das wir finden können, oder wir nehmen Walnußöl für Salate.

Streichfette nehme ich nur noch zu ganz bestimmten Essen und auch nur an Feiertagen. Das kommt höchst selten vor. Mir reicht etwas Magerquark aus Grundlage, oder wenn ich mir ein Sandwich mache auch fettarme Majo.

Das alles kam nicht per Entscheidung von heute auf morgen, wir haben es uns Stückchen für Stückchen abgewöhnt und in dem Maß in dem sich unsere Geschmacksnerven regeneriert haben, konnten wir auch auf das Salz verzichten.

Für mich ist das salzarme Kochen besonders wichtig, denn ich habe Bluthochdruck und eine der ersten Maßnahmen ist es den Salzkonsum zu reduzieren.

Es ist aber nicht so dass wir das nur wegen der Gesundheit und zum Abnehmen machen, es schmeckt uns inzwischen so viel besser, wir haben wieder den reinen echten Geschmack von guten Gemüse und Fleisch und Eiern kennen gelernt und wollen nicht mehr darauf verzichten.

Es ist wichtig wieder das Schmecken zu lernen.

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Kommentare

Sie finden hier 1 Kommentar zu “Salzarm und fettarm kochen – das Schmecken wieder lernen”

  1. ► Wieviel Salz sollte man pro Tag zu sich nehmen? mit Video meinte am 29. Oktober 2010 - 10:20 Uhr

    […] […]

    ID 547

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