Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

Quinoa – ein Korn mit viel Inhalt – gesunde Ernährung beim Abnehmen

30 Aug

Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen mit Genuss, Abnehmen ohne Hungern, Blog Requendel, Ernährung in der Menopause, richtige Ernährung, vollwertige Ernährung

Um Abwechslung in die Getreideküche zu bringen, greife ich öfter mal zu etwas ungewöhnlichen Getreidesorten. Quinoa zählt botanisch zwar nicht zu den Getreidesorten sondern es sind Samens eines Melde-Gewächses. Seine Heimat sind die Anden, es wächst auch in den Hochtälern und zählte dort zu den Grundnahrungsmitteln der Indios und wie die Hirse zählt es zu den ältesten Kulturpflanzen. Die spanischen Eroberer verboten den Anbau des Korns weil sie sich einbildeten dass die Indios ihre Kampfkräfte mit Hilfe von Zauberkraft aus dem Korn ziehen würden. Dabei lag diese Kraft wohl eher in den guten Inhaltstoffen des Korns und der ansonsten ausgewogenen Ernährung.

Quinoa wird ähnlich zubereitet wie Reis und oder Hirse und man kann in den Rezepten leicht das eine gegen das andere austauschen.

Quinoa hat besonders viel Eiweiß, lt einer Tabelle die ich aus dem Buch „Praktischer Ratgeber bei Allergien, Vollwertige Ernährung ohne tierisches Eiweiß“ von Waltraud Becker habe, stehen der Eiweißgehalt mit 15,2 g pro 100 g Quinoa besser da als Weizen mit 11,7 g pro 100 g Getreide. Auch im Lebensmittellexikon werden ähnlich bis gleiche Werte angegeben. Auffällig ist der hohe Eisengehalt. Er liegt mit 114 mg pro 100 g Quinoa weit über dem Wert von Hafer, der von den hier bekannten Getreidesorten den höchsten Eisengehalt hat, nämlich 80 g pro 100 g Hafer. Ähnlich sehen die Werte bei Magnesium und Calcium aus.

Quinoa hat also eine hohe Dichte an Mineralstoffen.  Die Werte für andere Nährstoffe können nachgelesen werden wenn Sie dem Link zum Lebensmittellexikon folgen.

Ich betrachte das kleine Korn als Bereicherung auf meinem Speisezettel. Der Kaloriengehalt ist fast genau wie der von Hirse und kann also genau so berechnet werden.

Ich mag die Vielfalt und die Abwechslung der Getreidesorten und ich denke je mehr Abwechslung man auf seinen Speisezettel bringt, desto ausgewogener bekommt man alle wichtigen Nährstoffe auf natürlichem Weg.

Vergleicht man den Sättigungsgehalt und den Nährstoffgehalt von Hirse oder Quinoa mit anderen Speisen die etwa den gleichen Kaloriengehalt haben, erkennt man dass sich beide Getreidesorten ausgesprochen gut für die Abnehmküche eignen. Große Mengen sollten natürlich nicht gegessen werden, wenn man seine negative Energiebilanz einhalten will.

Eine Warnung sei allerdings ausgesprochen. Für Kleinkinder unter 2 Jahren rät die DGE vom Quinoa-Verzehr ab, wegen des hohen Saponin-Gehalts Gehalts, der zu Reizungen im Darm führen kann.

Und wieder ein Tip für alle Frauen in der Menopause, Qiunoa hat durch seinen hohen Eisengehalt kräftigende Wirkung bei starken Blutungen.

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