Obst und Gemüse aus der Region

Ich beobachte nun schon seit längerem wie ich auf bestimmte Lebensmittel reagiere. So langsam zeichnet sich eine Regelmäßigkeit ab, die ich erstaunlich finde.

Mir bekommt genau das am besten, was in meiner weiteren Umgebung wächst, das heißt dass mir die exotischen Genüsse nicht so gut bekommen. Mir scheint dass mein Körper an diese Region angepasst ist.

Bei Obst merke ich das am deutlichsten. Jetzt, im Winter, esse ich hauptsächlich Äpfel. Ab und zu mal eine Orange oder Mandarinen gehen auch, aber eben nur ab und zu.  Es ist eben Winter und die Auswahl ist nicht so riesig.

Immer wenn ich exotisches Obst wie Ananas esse, meine ich immer zuerst dass es mir einen Kick gibt, aber auf Dauer kommt meine Verdauung durcheinander und ich fühle mich nicht mehr so richtig wohl. Das ist schade, denn die Ananas hat viele gute und gesunde Inhaltstoffe und ich liebe sie sehr. Nun gut, dann gibt es eben nur noch ganz selten Ananas und dann auch nur in Bio-Qualität.

Meine Obstauswahl sieht also so aus dass das frische Obst eben hauptsächlich Äpfel sind. Dazu kommen Trockenfrüchte aus der Region, wie Pflaumen und Aprikosen, TK-Beerenobst, ab und zu mal eine Orange oder eine Mandarine und noch seltener mal eine Ananas.

Bei Gemüse sieht es ähnlich aus, am besten bekommen mir die hiesigen Sorten. Zur Zeit ist eben die Kohlzeit angebrochen und es gibt viele leckere Arten Kohl zuzubereiten. Möhren und Kartoffeln und Knollensellerie gehen immer. Da man als allen Sorten auch Rohkost und Salate zubereiten kann, bekomme ich auch genug Vitamine und die 5 Obst- oder Gemüsemahlzeiten pro Tag sind auch kein Problem mehr.

Erstaunlich finde ich auch wie sehr sich die Getreideauswahl auf mich auswirkt. Am allerbesten bekommt mir Roggen. Seit langem backe ich mir mein Roggensauerteigbrot selbst und ich möchte nichts anderes mehr. Ab und zu mische ich noch Haferschrot unter das Roggenmehl, oder auch mal ein wenig Gerste. Die hiesigen Getreidesorten bekommen mir gut. Kuchen oder Süßspeisen mit Buchweizen sind auch prima, Hirse ist relativ neutral. Mit Weizen habe ich schon eher Probleme und Reis bekommt mir weniger gut.

Da ich das über Jahre hin beobachtet habe, kann ich für mich die Lebensmittel zusammen stellen, die mir gut tun. Und das sind eben wirklich Lebensmittel aus der Region.

Wie gut dass es die „Grüne Biokiste Regional“ gibt, so werde ich mit frischen Bio-Obst und Gemüse aus der Region versorgt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

You may use these HTML tags and attributes:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>