Linsensprossen

Manchmal hat man noch Reste von Hülsenfrüchten in der Tüte, die man sonst schwer verwenden kann. Mir geht das regelmäßig so, wenn ich für ein Rezept 400 g brauche und dann lange nichts mehr mit Hülsenfrüchten koche.

Da ich hauptsächlich in Bioqualität kaufe, kann ich die Reste gut zum Keimen bringen. Es ist ein ganz neues Geschmackserlebnis Hülsenfruchtkeime zu essen, sie zu Salaten, Omlettes, Suppen oder Aufstrichpasten zu verarbeiten.

Gestern hatte ich Sprossen von einem Rest der Puy-Linsen, die ich noch in meinem Schrank gefunden habe. Die Sprossen haben vier Tage gebraucht um zu wachsen und gestern habe ich einen, wie ich finde, köstlichen Salat davon gemacht.

Linsenprossen

In dem Buch „Körner Sprossen Keime“ von Rose-Marie Nöcker, stehen zu Linsensprossen folgende Angaben:

„Steigerung der Inhaltstoffe:

Der Proteinanteil von 25 % wandelt sich in Aminosäuren mit allen essentiellen Anteilen. Der Prozentsatz der Vitamine B1, B2, B3, B6 und B12 erhöht sich. Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Magnesium und Kupfer wandeln sich in eine für den Organismus leichter aufnehmbare Form.“

Was davon nun wissentschaftlich belegt ist, weiß ich natürlich nicht, aber fest steht, dass der Brennwert der Linsen sinkt.

Von ca 270 Kalorien auf 100 g Trockenware, sinkt der Brennwert nach dem Keimen auf ca 120 Kalorien.

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