Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

ich will abnehmen – Partner zu dünn

14 Nov

Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen Tipps, Blog Requendel, Gesund abnehmen

Manchmal ist es schwierig eine Art zu kochen zu finden, wenn man selbst abnehmen will und der Partner eher zu dünn ist und ohne Hemmungen in fetten kalorienreichen Mahlzeiten schwelgen will.

Es ist klar dass er oder sie dann gerne mal Bratkartoffeln mit Speck etc essen will und keine Lust hat dauernd das kalorienarme essen mit zu essen. Das ist besonders schwierig wenn man seit Jahren gemeinsame Mahlzeigen gewöhnt ist und sie auch genießt als Zeit in der die Familie in Ruhe zusammen sitzt.

Mein Mann und ich haben zwar keine Kinder, aber bei uns trifft diese Konstellation zu. Ich bin zu dick und mein Mann ist eher zu dünn.

Zu Beginn meiner Abnehmzeit hatte er die typischen Bedenken ob er jetzt die ganze Zeit den Diätkram mitessen müsste oder ob er sich ständig für sich alleine was kochen muß? Wir haben nach und nach eine Art zu Kochen heraus gefunden, die beiden gerecht wird.

Meist einigen wir uns auf eine Grundlage. Das ist meist ein Gemüse von dem es auf Wunsch von uns beiden immer reichlich gibt. Über eine Beilage können wir uns auch oft einig werden. Wenn es Nudeln oder Reis ist, bevorzugen wir eher die Vollkornvariante und der Unterschied liegt dann bei uns nur in der Portionsgröße. Es wird grundsätzlich ohne Öl oder Butterzusatz gekocht. Wer mag fügt es sich noch zum heißen Reis oder den heißen Nudeln zu. Das geht problemlos.

Bei Kartoffeln ist das so eine Sache. Er liebt Bratkartoffeln und ich mag sie nicht so besonders gerne und dann lohnt sich das viele Fett für mich nicht. Ich mag am liebsten Pellkartoffeln oder Ofenkartoffeln, mit der Schale gegessen. Beim Fleisch werden wir uns auch schnell einige. Mein Mann hat öfter mal Lust auf Bratwurst. Ab und zu essen ich mit, aber meist tausche ich sie gegen kalorienärmeres Fleisch aus. Jeder kann ja seine eingene Fleischportion zubereiten, oft geht das sogar in der gleichen Pfanne dann ist es nicht einmal mehr Arbeit.  Oft mache ich mir lieber gebratenen Räuchertofu, wenn mein Mann Bratwurst oder etwas Geräuchertes wählt.

Wählen wir zum Beispiel Wirsing als Gemüse, kochen wir öfter zwei Portionen Pellkartoffeln dazu. Mein Mann brät seine Kartoffeln dann noch im Ganzen in Butter braun und legt sich eine Bratwurst in die Pfanne, ich gare mir ein Hähnchenbrustfilet im Backofen oder ich brate mir eine Portion Tofu dazu und esse natürlich die Kartoffeln pur.

Bei Eintöpfen ist das schon etwas schwieriger, aber auch da kochen wir eine möglichst fettarme und kalorienarme Grundsubstanz, die sich dann jeder auf seine Weise vollendet. Da ein Eintopf ja auch während des Kochens schon Geschmackszutaten braucht, nehme ich für den Sud oft die fettarmen Schinkenwürfel. Das gibt einen guten fleischigen Geschmack, die Kalorien halten sich aber in Grenzen. Mein Mann füllt sich dann seine Portion in einen kleineren Topf ab und lässt dann noch vielleicht eine Bregenwurst im Eintopf ziehen, oder eine  andere fette Kohlwurst. Ich nehme dann öfter eine fettarme Heißwurst oder eben wieder Räuchertofuwürfel dazu.

Manchmal bleiben bei uns Reste, und wenn sich einiges im Kühlschrank angesammelt hat was für zwei Personen zu wenig ist, dann veranstalten wir einen Restetag. Da teilen wir uns die Reste auf und jeder bereitet sich dazu zu, was er will. Und das ist die Gelegenheit für meinen Mann aus den übrig gebliebenen Kartoffeln fette Bratkartoffeln mit Mettenden zu machen, oder sich eine Scheibe Wurstebrot in die Pfanne zu legen (bei Wurstebrot werde ich allerdings auch öfter mal schwach, ich esse es zu gerne mit Apfelmus und Preiselbeeren). Ich nutze dann den Tag und mache mir ein extrem leichtes Essen und poliere so meine Energiebilanz.

Außerdem macht es Spaß so zu zweit in der Küche herumzuwirken. Es hat eine besondere Gemütlichkeit wenn sich jeder seine Portionen zubereitet und der Tisch dann von mit kleinen Tellerchen und Schüsselchen steht oder mit Formen in denen Auflauf für eine Person gebacken wurde.

Ich denke ganz ähnlich geht es auch wenn man schon ältere Kinder hat, die sich Kleinigekeiten auch selbst zubereiten können. Ich finde es wichtig dass alle in die Zubereitung der Mahlzeiten eingebunden werden, so kann man gemeinsam kochen und sitzt gemütlich zusammen am Tisch. Jeder hat das was ihm schmeckt und doch isst man im Grunde das Gleiche, weil die Grundlage die gleiche ist. Das Gemeinsamkeitsgefühl am Esstisch bleibt bestehen.

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