Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

Hirse – ein gesundes Getreide

29 Aug

Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen mit Genuss, Abnehmen ohne Hungern, Blog Requendel, Gesund abnehmen, vollwertige Ernährung

Im Moment befasse ich mich wieder vermehrt mit der Vollwertküche, sprich der Getreideküche.

Wie schon beschrieben esse ich im Moment regelmäßig meinen Frischkornbrei und zu Beginn dieser Kur verwende ich dazu eher Hirse. Ich habe die Erfahrung gemacht dass ich Hirse von allen Getreidesorten am besten vertrage. Gerade in den Zeiten in denen ich mich wieder auf mehr Getreide umstelle, ist Hirse hilfreich. Sie regt die Verdauung auf sanfte Art an und führt bei mir nicht zu solchen Blähungen wie andere Getreidesorten es tun.

Wenn ich im Urlaub mal kein Vollkornbrot bekomme und einige Zeit Weißbrot gegessen habe, habe ich mit meinem selbstgebackenen Vollkornbrot oft Probleme. Für den Übergang ersetze ich dann einen Teil des Roggens durch Hirse. Hirse hat allerdings keinen Kleber und deswegen setze ich einen kleinen Teil Hartweizen zu, der den höchsten Kleberanteil hat. So kann ich das Brot backen wie gewohnt, ich vertrage es aber wesentlich besser.

Wer Hirse verbacken will sollte immer einen Teil Hartweizen (Durum-Weizen)  zusetzen, um den Kleber zu bekommen dem Gebäck Zusammenhalt gibt.

Hirse ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt und noch heute in großen Teilen der Welt ein Hauptnahrungsmittel. Hirse ist genügsam und kommt mit kargen Böden aus. Sie wurzelt tief und kommt so an ausreichend Nährstoffe heran. Diese Nährstoffe finden sich in guter Kombination und sehr reichlich im Hirsekorn wieder und wir sollten sie uns zunutze machen. Hirse enthält viel Eisen und Kieselsäure. Hirse ist ein Jungbrunnen für Bindegewebe und Haut, was besonders wichtig für Menschen ist, die abnehmen.

Deswegen sorge ich dafür dass mindestens zwei bis dreimal die Woche Hirse auf unserem Speiseplan steht.

Im Winter koche ich mir gerne zum Frühstück einen warmen Hirsebrei. Es ist ein so archaisches Gericht und kommst schon in vielen Märchen vor. Der Topf voll Brei der niemals leer wurde, wird wohl mit Hirsebrei gefüllt gewesen sein. Hirsebrei ist ein Symbol für Fülle, für Sättigung, für gesunde und ausreichende Nahrung. Wenn der Kessel voll ist, braucht die Familie keinen Hunger zu leiden und kommt gut durch den Winter. Ein warmer Hirsebrei am Morgen, angereichert mit Trockenfrüchten und mit frisch gepressten Orangensaft begossen, ist eine wunderbare Grundlage für einen langen trüben kalten Wintertag. Hirse wärmt nachhaltig durch, besonders wenn man den Brei noch mit ein wenig Ingwer würzt und Hirse sättigt auf angenehme und nachhaltige Art. Wer sich morgens keine Zeit nehmen will viel zu kochen, kann einfach Hirsekörner in Apfelsaft ausquellen lassen und mit ein paar Rosinen mischen. Auch das schmeckt gut, ist schnell zubereitet und gesund, das kann man sich sogar rasch in einer Büroküche zubereiten.

Ich mag Hirse süß und pikant in allen Variationen, ich verwende oft Hirse anstelle von Reis als normale Beilage zu Gemüsegerichten. Hirse schmeckt sehr gut mit Pilzen zusammen.

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Kommentare

Sie finden hier 4 Kommentare zu “Hirse – ein gesundes Getreide”

  1. Rindfleisch-Auberginen-Tomatenragout aus dem Römertopf « pro Person braucht man, 100 g Rindfleisch in kleinen Würfeln, ca 4 kleine Zwiebeln in Viertel geschnitten, 1 Knoblauchzehe, 12 Aubergine in Würfeln, 1 kleine Dose Tomaten, ca 4 meinte am 15. September 2008 - 09:50 Uhr

    […] Kartoffelwürfel dazu, dann ist es besser wenn etwas mehr Flüssigkeit bleibt. Reis oder Brot oder Hirse passen auch gut […]

    ID 135

  2. Bettina meinte am 12. November 2014 - 15:49 Uhr

    Ich liebe Hirse und es macht den hauptsächlichen Teil meiner Getreidenahrung aus. Ich schwöre darauf. Es enthält viele wichtige Nährstoffe, Mineralien und Spurenelemente (z.B. viel Eisen!). Es lohnt sich, mal die Nährstoffdichte mit anderen Getreidesorten zu vergleichen…. schon allein das ist für mich ein Grund es viel zu essen.
    Für Breis liebe ich es schnell in meiner Getreidemühle sehr fein zu mahlen, dann mit Reismilch und etwas Sahne, Gewürze, Datteln oder anderes Trockenobst durchgaren, das ist super lecker und cremig! Wenns schnell gehen soll, würde ich eher Hirseflocken empfehlen. Auch mixe ich es nicht mit saurem Obst. (Trennkostregel – gärt!)
    Ich habe inzwischen festgestellt, dass es verschiedene Hirsesorten gibt. Die eine, etwas größere Sorte schmeckt etwas bitter und ranzig, aber es gibt eine kleinere, die richtig lecker ist!

    ID 22470

  3. Sigrid meinte am 30. Dezember 2014 - 12:48 Uhr

    Hirse schmeckt nur dann bitter, wenn es vorher nicht in ein Sieb unter fließend heißem Wasser gründlich abgespült wird.
    Hirse, welches später zu einem Brei verarbeitet werden soll, wird nach der oben genannten Reinigung im Backofen schonend gedarrt, dann kann sie aufbewahrt werden und bei bedarf in einer Getreidemühle oder Mixer zerkleinert werden. Nie ungereinigt verwenden!
    Kleine Hirsekörner eignen sich besonders für Breigerichte, Größere für eine leckere Hirse-Gemüsepfanne. Für den Frischkostbrei die gedarrte und zerkleinerte Hirse bitte vorher einige Stunden einweichen, dann kann der Körper die Hirse besser verdauen.
    Wenn Hirse nach dem Kochen noch 15 Min nachquellen kann, schmeckt es besser und ist bekömmlicher.
    Wohl bekommt`s!

    ID 22601

  4. Sigrid meinte am 30. Dezember 2014 - 12:55 Uhr

    Noch vergessen:Ein sehr schönes und preiswertes Rezeptbuch ist das von

    Wolfgang Hertling: Kochen mit Hirse, 9,90€

    ID 22602

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