Fett sparen und abnehmen

Die einfachste Methode um kalorienreduziert zu essen ist es, Fett zu sparen.  Fett hat die liefert von den Makronährstoffen die meiste Energie, hat also die höchte Kalorienzahl. In einem Gramm Fett hat einen Brennwert von 9,3 Kilokalorien.

Das Fatale ist, dass sich das Fett in diversen Lebensmitteln versteckt und nicht sofort als Fett ersichtlich ist.

Öl und Butter und anderes Streichfett ist leicht zu reduzieren, man sieht genau was man aufs Brot streicht oder was man zum Kochen verwendet.

Schwieriger wird es schon mit Fleisch. Oft sich die Stücke so fein von Fett durchzogen, dass es fast homogen wirkt und nicht auffällt. Sichtbares Fett kann man allerdings gut vom Fleisch abtrennen. Mit Wurst kann man genau so verfahren, so zum Beispiel den Fettrand vom Schinken abtrennen. Bei Wurst kann man oft nicht erkennen was die Fettbestandteile sind. Da muß man auf der Packung nach dem Fettgehalt und der Kalorienzahl suchen.

Ich finde dass fettarmes Fleisch und Wurst, schier und lecker schmeckt, es gibt also keine geschmacklichen Einbußen.

Anders ist das beim Käse. Hier sinkt oft der Geschmack mit dem Fettgehalt. Man muß eben genau hin sehen und überlegen was noch in den Ernährungsplan passt. Ich habe einen kalorienarmen Alltagskäse, mit dem ich mir in der Regel meine normalen Brote belege, und dann noch manchmal einen vollfetten Käse am Stück, den ich mir ab und zu, zu besonderen Gelegenheiten, gönne.

Suppen und Soßen mache ich mir meist selbst, so habe ich den Überblick wieviel Öl oder Butter ich verwenden will. Als Bindung nutze ich oft Gemüsepürree, dann komme ich sowohl ohne Fett, als auch ohen Mehl aus. Brauche ich das Fett als Geschmacksträger, koche ich die Soße ohne Fett vor und rühre hinterher noch eine kleine Menge Öl dazu. So bleiben die Inhaltstoffe vom Öl erhalten und ich brauche ungleich weniger Öl als sonst. Das ist besonders wichtig wenn ich auf gutes Öl aus erster Pressung achte. Tomatensoße koche ich also immer ohne Fett, nur mit Wasser, Tomatensaft oder Brühe, und rühre nach dem Kochen noch einen TL bestes Olivenöl in die Soße. Das schmeckt hervorragend.

Bei Suppen komme ich fast ganz ohne Fett aus, manchmal gönne ich mir noch ein Flöckchen Butter oder einen Löffel Sahne um den Geschmack abzurunden.

Ganz wichtig ist aber, dass Fett ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung ist.  Wir brauchen Fett um gesund zu bleiben.  Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung soll der Fettanteil 25-30 Prozent der Gesamtenergiemenge ausmachen.   Abnehmen geht nur mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, also auch mit 25-30 Prozent Fett.  Wichtig ist allerdings die Auswahl der Fette, man sollte darauf achten nicht raffinierte Fette mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren zu wählen, wie es bei kaltgepressten Ölen der Fall ist.

Diese bis zu 30 Prozent Fett sind allerdings schnell erreicht, auf versteckte Fette zu achten ist eine wichtige Säule der Ernährungsumstellung.

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