FDH – wirklich die Lösung?

Wenn ich die Abkürzung FDH höre, reagiere ich immer sehr zweispältig.

Einerseits gefällt es mir gut, denn es nennt das Kind ja beim Namen. Die einzige Möglichkeit abzunehmen ist weniger Kalorien aufzunehmen als man verbraucht. Das geht in der Regel nicht ohne eine kalorienreduzierte Ernährung.

Wir Übergewichtigen haben meist das Maß verloren und merke überhaupt nicht mehr wie viele Kalorien wir so in uns hinein stopfen. Da ist es eine ganz gute Maßnahme beim abnehmen, darauf zu achten eher die Hälfte zu essen.

Funktionieren würde das aber nur, wenn wir uns nur gesund überessen haben, das heißt wenn wir mit allen wichtigen Nährstoffen ausreichend versorgt waren. Das ist nun in den seltensten Fällen so. Wer überisst sich schon mit Obst? Mit Ballaststoffen?

In der Realität hat man sich, trotz eines extremen Kalorienüberschusses einer Mangelernährung ausgesetzt. Gerade bei stark übergewichtigen Menschen hungert der Körper nach ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweiß und Ballaststoffen. Die Kalorien werden meist als sogenannte leere, das heißt für die Gesundheit wertlosen, Nahrungsmitteln zu sich genommen, wie Weißmehl, Raffinadezucker, tierisches Fett und Alkohol.

Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse und Salate waren bisher eher Mangelware.

Wenn man das FDH nun wörtlich nimmt und wirkich von allen Nahrungsmitteln nur die Hälfte isst, oder gar die ungeliebten Nahrungsmittel weg lässt und nur noch Junk-Food und Co isst, dann begibt man sich im Schnellverfahren in einen gefährlichen Mangelzustand.

FDH mit Verstand, das wäre richtig. Die Hälfte an leeren Kalorien, dafür etwas mehr gesunde, nährstoffreiche Nahrugnsmittel wäre ideal um abzunehmen.

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