Essgewohnheiten hinterfragen

Gerade in der Vorweihnachtszeit,  in der es so viele Traditionen gibt die mit Essen zusammen hängen, ist es nützlich sich zu fragen was man davon eigentlic noch will.

Was isst man, was macht man, nur um der Tradition Willen? Was stopft man da Jahr für Jahr in sich hinein weil das schon immer so war? Weil man es als Kind genossen hat? Weil andere es von einem erwarten?

Was davon will man eigentlich wirklich essen oder trinken? Was schmeckt einem wirklich, was kann man wirklich genießen und was tut einem gut?

Bei einigen Sachen mag man merken, dass einem das Angebotene nicht so richtig schmeckt, dass einem aber die Tradition, die Stimmung, die Gesellschaft wichtig ist. Dann kann man sehen dass man vielleicht weniger konsumiert als üblich, vielleicht schon vorher, zuhause sich an gesunden Sachen satt isst, oder vielleicht anstelle des Desserts einen Salatteller zum Hauptgang bestellt.

Manchmal merkt man aber dass einem weder am Angebotenen noch an der Gesellschaft sonderlich viel liegt und dann ist es Zeit mit dieser Tradition zu brechen. Es ist so unbefriedigend bei einer Veranstaltung zu sein, bei der es einem sowieso nicht gefällt und dann aus Frust oder Langeweile zu viel zu essen. Man ist dann ja quasi doppelt gestraft.

Sich über diese Dinge mal Gedanken zu machen ist sehr befreiend und man kommt doch wesentlich leichter im doppelten Sinne, durch diese Zeit.

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