Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

Ernährungsumstellung braucht wirklich Zeit und Geduld

12 Jan

Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen Tipps, Blog Requendel, Der Innere Schweinhund, Diät-Tipps

Im Moment habe ich ja wieder mit dem Aiqum-Programm angefangen und ich merke doch den einen anderen Ernährungsfehler, der sich bin mir eingeschlichen hat im letzten Jahr.

  • Die Portionen sind langsam wieder größer geworden. Ich merke es deutlich daran dass ich mich wundere wie wenig das Essen doch ist, wenn ich es genau abwiege. 60 Gramm Reis ist eine Portion und das kommt mir sehr wenig vor. Ich merke dass ich mindestens 100  Gramm gegessen habe, in der letzen Zeit. Aber wie ich jetzt merke, reichen 60 Gramm völlig aus. Am zweiten Tag ist es mir noch schwer gefallen, gestern aber, am vierten Tag hatte ich mich schon an die neuen Mengen gewöhnt und fühle mich satt.
  • Verhältnis Gemüse Kohlenhydratbeilage ging immer mehr in Richtung Reis, Nudeln oder Kartoffeln, Getreide. Jetzt achte ich wieder mehr darauf, dass die Nudeln oder der Reis wirklich nur eine Beilage sind und nicht die Hauptsache. Die Hauptsache soll in erster Linie das Gemüse sein.
  • Mehr Weißbrot. Ich habe einfach mehr Weißbrot gegessen. Es ist seltsam aber es fühlt sich fast so an als würde man sich an das Weißbrot so gewöhnen dass es fast süchtig macht. Dabei habe ich immer schon gemerkt wie gering der Sättigungseffekt ist. Die Folge war dann eben noch ein Brötchen mit natürlich noch mehr Auflagen dazu und die Auflgen haben dann noch extra Kalorien geliefert. Jetzt esse ich wieder, bis auf ganz wenige Ausnahmen, mein Vollkornbrot und bis bestens zufrieden.
  • Zu dicke Brotscheiben. In der lezten Zeit sind die Brotscheiben die ich abgeschnitten habe, anscheinend immer dicker geworden. Ich habe sie mal gewogen und es waren meist so 110 Gramm pro Scheibe. Jetzt schneide ich dünnere Scheiben und bin bei 60 Gramm gelandet. Satt werde ich davon auch. (Vielleicht sollte ich mir mal eine Schneidemaschine anschaffen, dann gibt es dieses Problem nicht mehr)
  • Zu viel Süßes. Nun ja, das lag auch an der Jahreszeit. Aber ich merke deutlich wie sich mein Körper schon an den Zucker gewöhnt hatte, denn im Moment schreit er nach Nachschub. Ich werde in der nächsten Zeit mal ganz auf Süßes verzichten, nur den Teelöffel Honig in meinem Milchreis gönne ich mir. Bald kommt wieder meine Stevia-Lieferung und dann wird auch mein Müsli wieder mit Stevia gesüßt. Zucker macht süchtig und etwas habe ich davon auch schon wieder gemerkt.
  • Öfter mal genascht. Auch das hatte sich wieder eingeschlichen. Ich habe doch ab und zu mal zu einem Stück Käse gegriffen und der war nicht immer fettarm. Oder natürlich zu den leckeren Plätzchen. Im Moment halte ich mich an drei Hauptmahlzeiten und drei Snacks. Damit komme ich gut klar und bekomme wieder einen Essrhythmus. Den dritten Snack esse ich spät abends, denn sonst wäre ich immer in Gefahr zu naschen. Besser ist es diesen Snack fest einzuplanen.
  • Doch wieder mehr nebenbei gegessen. Mit dem Naschen ist meist auch das eher unbewußte nebenbei Essen verbunden. beides habe ich mir wieder abgewöhnt. Jetzt freue ich mich auf jede Mahlzeit und genieße sie richtig.
  • Zu großzügig mit Öl. Ich habe das Öl nicht mehr abgemessen, sondern einfach aus der Flasche in Topf oder Pfanne gekippt. Jetzt, wo ich wieder Löffel für Löffel abmesse, habe ich gemerkt dass ich in der letzen Zeit viel zuviel Öl verwendet habe.
  • Zu wenig getrunken. Und dazu noch, über die Feiertage, etwas zu viel Alkohol. Das wird jetzt anders. Ich trinke wieder meine üblichen Teeportionen (drei Liter täglich) und lasse die Finger vom Alkohol.
  • Zu wenig Salat gegessen. Gemüse stand zwar immer auf dem Speiseplan, Obst habe ich auch regelmäßig gegessen, aber Rohkost und Salat war etwas zu wenig. Die 5 am Tag habe ich oft nicht eingehalten. Den täglichen kleinen Salatteller vor der Hauptmahlzeit habe ich mir wieder angewöhnt. Das hat den Vorteil dass der erste Hunger dann schon gestillt ist und man sich nicht mehr so auf die Hauptmahlzeit stürzt.
  • Am wichtigsten aber ist mir, dass ich immer huschiger gekocht und auch gegessen habe. Anscheinend habe ich die Menge vor die Sorgfalt und vor das Anrichten und genußvolle Essen gestellt. Nun ja, das mag auch mit den Dauerschmerzen zusammen hängen, da hatte ich eine Weile keinen Sinn für so etwas, sondern habe mir schnell was „hineingeschoben“. So richtig genießen konnte ich eh nicht. Seitdem ich wieder Kalorien zähle, ist das zum Glück wieder anders geworden.

Ich merke deutlich wie mein Körper reagiert, ich hatte mich also schon wieder auf ein ungesunderes Essverhalten eingestellt. Meine Verdauung ist erst mal in Unordnung und muß sich wieder anpassen, mein Blutzuckerspiegel ist anscheinend öfter mal im Keller (klar, der einfach zu verwertende Zucker fehlt) und ich muß gegen diese innere Leere kämpfen, die nicht richtig was mit Hunger, eher mit psychischer Esslust zu tun hat.

Wie gut dass ich wieder eingestiegen bin. Ich merke also dass auch nach so langer Zeit noch gewisse Risiken bestehen, dass man in Ausnahmesituationen doch wieder in alte Muster rutscht. Es ist wohl wirklich gut in Abständen mal wieder zu überprüfen, wie es um das Essverhalten steht.

Jetzt hoffe ich dass ich bald wieder meinen gewichtmäßigen Tiefstand habe, damit ich mit den diesjährigen 5 Kilo, die ich mir vorgenommen habe abzunehmen, beginnen kann.

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