Gewicht abnehmen-auch mit Fastfood! Teil 1

Wer abnehmen will braucht keine schwarze Liste für Lebensmittel. Es gibt keine Verbote, man darf alles essen. Viele scheuen vor einer Diät zurück weil sie denken dass das Abnehmen mit permanenten Verzicht verbunden ist. Jeder kennt spontane Gedanken wie:

„Abnehmen, ja nötig wäre es. Aber nie wieder Schokolade? Nie wieder Döner? Nie wieder einen vollfetten Camembert? Nein, dann lieber dick bleiben.“

Dabei kann das Abnehmen so einfach sein, wenn man sich das Grundprinzip der Negativen Energiebilanz klar macht und verinnerlicht.

Für viele Menschen gehört Fast-Food zum täglichen Leben. Die Gründe sind vielfältig. Einige essen es aus Gewohnheit, sie mögen die schnelle Zubereitung, für viele gehört ein gemeinsamer Besuch eines Restaurants einer bestimmten Fast-Food-Kette zur Geselligkeit, es ist kultig und bedeutet Entspannung vor einem Discobesuch, einige mögen den verlässlichen standardisierten Geschmack, die unkomplizierte Atmosphäre egal was für Gründe es sind, für viele Menschen gehört Fast-Food einfach dazu.

Nun ist in Diätplänen eigentlich nie von Fast-Food die Rede. Hamburger, Pommes, Döner und Pizza sind meist tabu. Und dabei steigt langsam aber sicher die Sehnsucht genau das zu essen. langsam und unaufhaltsam. Man hält so einen Diätplan eine Weile durch, dann hält man ihn noch eine Weile zähneknirschend durch, und dann schaltet man sein Denken ab und geht zur nächsten Döner-Bude und kauft rund um sich zu. Die Diät ist abgebrochen und der Frust ist groß.

Aber soweit muss es nicht kommen!

Man kann mit etwas Nachdenken, den richtigen Informationen und etwas Planung, durchaus ab und zu Fast-Food genießen und das ganz ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Zuerst einmal ist es wichtig sich über den Kaloriengehalt dieser Nahrungsmittel klar zu werden. Viel Informationen bekommt man im Internet und in Kalorientabellen. Zu Beginn mag es etwas mühsam sein, aber bald hat man für seine bevorzugten Gerichte die ungefähren Kalorienwerte herausgefunden und das genügt um den Überblick über die Energiebilanz zu behalten.

Ich liebe zum Beispiel Lahmacun, und zwar eine üppig gefüllte Variante von immer dem gleichen Restaurant zubereitet. Ich habe mir so ein Teil mal genau angesehen, ich habe es abgewogen, habe im Internet geschaut was in den Teig gehört und habe so halb geschätzt und halb ausgerechnet, wie viel Kalorien diese üppige Leckerei hat. Ich bin auf gut 1000 Kalorien gekommen, aber ab und zu passt das schon mal in meine Energiebilanz. Immerhin macht so ein Teil lange und nachhaltig satt und es enthält viel frisches Gemüse.

So ähnlich kann man mit seinen Lieblingsessen vorgehen und erlebt Überraschungen. Backofen-Pommes zum Beispiel sind lange nicht so kalorienreich wie ich dachte. Ein Hamburger passt durchaus in die Tagesbilanz und auch eine Pizza wird ab und zu gehen.

Schnelle Fertiggerichte sind auch erlaubt, da hat man inzwischen meist sogar die Kalorienangaben auf der Packung stehen.

Wenn einem also der Sinn nach so etwas steht, dann braucht er nicht darauf zu verzichten, sondern darf sein Lieblingsessen ganz unbeschwert genießen. Und wenn an den folgenden Tagen eher gemüsebetont gegessen wird, um so besser, das Abnehmen wird weiter gehen.

Es gibt allerdings ein paar Gedanken, die man sich vorher machen sollte:

Ein Stück Schokolade macht nicht so nachhaltig satt wie die entsprechende Energiemenge in Form von Gemüse.

Ein Hamburger ist vom Sättigungsgefühl eher eine kleine Zwischenmahlzeit, schlägt kalorienmäßig aber wie eine Hauptmahlzeit zu Buche.

Das Salatblatt im Hamburger deckt bestimmt nicht den Bedarf an Vitaminen ab, also bitte nicht einseitig ernähren und die Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung beachten.

In der Zubereitungszeit für Backofen-Pommes könnte man auch eine schnelle gesunde und kalorienärmere Mahlzeit zubereiten.

Es ist eine Frage der Ausgewogenheit.

Wer sich im Alltag gesund und abwechslungsreich ernährt, wer Vollkornprodukten und möglichst naturbelassenen frischen Lebensmitteln den Vorzug gibt, darf durchaus ab und zu im Fast-Food-Paradies schwelgen ohne seine Gesundheit und seinen Abnehmerfolg zu gefährden.

Im zweiten Teil dieses Artikels werde ich berichten wie ich mit einigen kleine Tricks und Abwandlungen mein eigenes Fast-Food herstelle, das mir mindestens genauso gut schmeckt wie das gekaufte und das kalorienarm, oft vollwertig und gesund ist.

5 thoughts on “Gewicht abnehmen-auch mit Fastfood! Teil 1

  1. Ich bin zwar nicht dringend zum Abnehmen genötigt, da meion gewicht nicht viel über dem „Normalwert“ liegt, aber dieser Artikel beruhigt mich doch ungemein- zeigt er doch auf, daß man auf seine n Lieblingssünden nicht verzichtne muß. Wenn ich demnächst (hoffentlich nicht so bald) ein wenig Speck reduzieren müssen sollte, werde ich mich daran erinnern. Es ist bestimmt einfacher, einen Abnehmplan durchzuhalten, wenn man auf diese Leckerchen nicht verzichten muß.

    Ich denke aber, daß man bei diesen Fastfoodsachen sehr vorsichtig sein sollte, da viele aufgrund fehlender Ballaststoffe (oder auch nur zu wenig) sehr spät ein Sättigungsgefühl erzeugen, was zusätzlich bald wieder abflaut.
    Also: immer auf die Energiebilanz achten!!! (sage und schreibe ich jetzt so als Klugscheißer!!!)

    Den Blog find ich bis jetzt ganz gelungen.
    Grüße

  2. Danke Viktor, und wie schön dass ich Dich beruhigen konnte ;-).
    Ja klar, das Fast Food soll ja nicht das Grundnahrungsmittel sein. Wenn die Ernährung sonst stimmt, kann der Körper auch mal mit solchem Essen umgehen.
    Wichtig ist dass es eben kein verbotenes Essen gibt.
    lg
    Renate

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