auch bei Stress ausreichend essen

Eigentlich ist es bei mir ja so, das mir Stress eher noch mehr Hunger macht. Ich esse leider immer noch zu oft um mit Gefühlen um zu gehen. Aus Angst, auch Kummer und eben auch aus Stress.

Gestern war ein Tag an dem ich zutiefst aufgewühlt war und überhaupt nicht wußte wohin mit mir. Früher wäre das Grund gewesen permanent zu essen um irgendwas Bodenständiges zu spüren.

Gestern war es merkwürdigerweise anders. Mein Magen hat sich zugeschnürt und ich habe nicht das geringste Hungergefühl gespürt. Ich hätte nach menem Frühstück den ganzen Tag nichts mehr zu essen brauchen. Aber ich weiß ja dass es ungesund ist weniger als 1200 Kalorien zu essen und so habe ich meinen Tag sorgfältig geplant. Nur diesmal ging es nicht darum Kalorien einzusparen und weniger zu essen als ich spontan tun würde, diesmal ging es darum ausreichend viel zu essen um mich mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Ich wußte dass ich nicht viel herunterbringen, also sollte das was ich esse gehaltvoll und inhaltstoffreich sein. Vollkornbrot mit Quarkaufstrich und Kräutern war unter der Auswahl und jede Menge Obst, besondes Weintrauben. Mit Weintrauben kommt man leicht auf die erforderliche Kalorienzahl und sie sind sehr gesund, soferns sie ungespritzt sind.

Abends gab es dann noch eine leichte Mahlzeit aus Pellkartoffen mit grünen Bohnen. Mein Mann aß dazu Bratkartoffeln und noch Räucherfisch. Das wäre mir diesmal im Hals stecken geblieben.

Ich habe mal wieder Kalorien gezählt und bin auch knapp über 1200 gekommen, es war also alles im grünen Bereich.

Erstaunlich finde ich aber den Wandel, der da mit mir passiert ist. Ich reagiere anscheinend nicht mehr immer nur mit Hunger auf angespannte Gefühle und im Nachhinein muß ich auch sagen dass es so herum angenehmer ist, wenn ich es schaffe mich gut zu ernähren. Ich fühle mich eben mit den 1200 Kalorien unbelastet und doch gut versorgt. Das wäre anders wenn ich mich mit Schokolade vollgestopft hätte, was bestimmt früher passiert wäre.

Es ist also immer noch eine Änderung im Gange. Sich eine ganz andere Art anzugewöhnen mit Nahrung umzugehen, braucht lange bis es auch in das Gefühl eingedrungen ist.

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