Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

Übergewicht – das Resultat schlechter Angewohnheiten

29 Feb

Autor: Karin - Kategorie: Blog KA-Rit, Der Innere Schweinhund

Vorhin wurde mir eine schlechte, alte Angewohnheit von mir in Erinnerung gerufen. Der Mitternachts-Snack! Früher sah mein Feierabend so aus: Streit mit meinem früheren Mann, bis er sich in sein Zimmer trollt, das Arrangieren der Nachschüssel (nur ein paar Kleinigkeiten: Erdnussflips, Schokolade, Haribo. Nach so einem Streit darf es gerne ein wenig mehr sein. Weiß ja jeder, welche Mengen an Kalorien da verbrannt werden) dann den Fernseher an und ins Bett. Fernsehen grundsätzlich bis 3 -4 Uhr morgens. Wenn die Naschschüssel dreiviertel leer war, war es so kurz vor Mitternacht und dann war es natürlich Zeit für etwas Pikantes. Also entweder schnell ein paar Käsewürfel (so 500 g Käse mit 45 – 50 % Fett), ein paar Cräcker oder überbackenen Käsetoast (ist ja gesund, schließlich sind da neben Salami und Käse auch Tomaten und Zwiebeln drauf) oder eine Pizza. TK Ware, und da die ja nicht so üppig belegt ist von Haus aus, mussten da noch ein wenig Käse zu. Als Dessert den Rest Nachkram. Dann irgendwann einschlafen und morgens hoch, schnell neue Vorräte kaufen. Bisschen Haushalt. Dann das Sportprogramm (mit den Kindern und dem Mann streiten) und wieder vor den Fernseher.

Interessanterweise habe ich damals gar nicht gesehen, oder nicht sehen wollen, was ich mir da antue. Es gab denn immer mal Phasen, so 48 – 72 Stunden, in denen ich „vernünftig“ gegessen habe. Das heißt, ich habe nicht genascht und die Mitternachtspizza nicht zusätzlich belegt.

Heute wurde mir klar, dass ich diese Angewohnheit seit fast 5 Jahren nicht mehr habe. Ich nasche immer noch gerne, und dank des AIQUM Programms lässt sich auch leicht Süßes in meinen Ernährungsplan einbauen. Doch wenn ich nur daran denke, dass ich noch einmal diese Mengen essen sollte, wird mir schlecht.  Aber damals war das Alltag und ich konnte gar nicht verstehen das es Leute gab die es unnormal fanden was ich so in mich reinstopfte. Das finde ich das phantastische, dass ich mir wirklich temporär einreden konnte, dass es normal sei so zu essen. Was habe ich gedacht: Das die Kalorien dieser Orgien mich nicht finden weil es Nacht war und draußen dunkel? Das ich einen Mehrbedarf an Nahrung habe, weil ich mich so oft mit meinem Mann streite? Das kann ich heute nicht verstehen. Gut, wenn es irgend ging habe ich in keinen Spiegel geguckt. Also einen der den ganzen Körper zeigt. Das habe ich erst als ich mit 160 kg vom Arzt kam und der mir sagte, dass er mir keine 10 Jahre mehr gibt wenn ich so weitermache. Da habe ich mich einmal wirklich angesehen und habe eine Bestandsaufnahme gemacht. Das Ergebnis war nicht schön und es hat weh getan sich so zu sehen, aber nach dem ich mich richtig ausgeheult habe, habe ich abgenommen. 90 kg auf einen Schlag. 10 Kilo Eigengewicht und 80 kg Ehemann. Ich will nicht meinem Ex die Schuld an meinem Übergewicht geben. Sicher nicht nur. Ich bin schließlich in dieser Beziehung geblieben, als ich schon lange wusste das es nichts taugt mit uns. Der einzige Punkt an dem ich Charlie viel Schuld gebe, ist der das er mich nie unterstützt hat wenn ich abnehmen wollte. Dann schleppte er Maßen an Süßigkeiten ins Haus. Das nehme ich ihm heute noch übel. Wir sind mittlerweile befreundet, aber als ich vor einem Jahr bei AIQUM anfing und ihm davon erzählte stand er den nächsten Tag vor der Tür, mit einer großen Schachtel meiner Lieblingspralinen. Da habe ich es aber geschafft ihm die wieder mitzugeben.

Es hat gedauert mich von den früheren Mengen runter zu dosieren und beim Lesen von Renates Beitrag zu den Mengen der Mahlzeiten fühlte ich mich sehr daran erinnert.

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Kommentare

Sie finden hier 1 Kommentar zu “Übergewicht – das Resultat schlechter Angewohnheiten”

  1. Torsten meinte am 6. März 2008 - 20:52 Uhr

    Es ist halt immer diese tägliche Angewohnheit und man merkt es halt nicht. Darum muss man zu sich selber sehr sehr streng sein und auch wirklich durchhalten. Schwierig ist es, wenn der Partner nicht mitzieht.

    Herzliche Glückwunsch, dass du es dich geschafft hast.

    Liebe Grüße

    Torsten

    http://www.voonix.de das etwas andere Freundesnetzwerk

    ID 34

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