Osteoporose – richtige Ernährung hilft vorbeugen

Die Gefahr an Osteoporose zu erkranken steigt in den Wechseljahren. Mit dieser Erkenntnis verdient die Pharmaindustrie einen Haufen Geld. Es herrscht bei vielen Frauen regelrechte Panik vor dieser Erkrankung und so gibt es natürlich auch viel Unsicherheit was richtig ist und was falsch.
Erst einmal ich es wichtig sich klar zu werden, wie real die Gefahr einer wirklichen Erkrankung ist. Wenn eine eindutige Disposition vorliegt, oder gar schon die Diagnose gestellt wurde, dann ist sicher eine medikamentöse Behandlung unumgänglich.
Aber es läßt sich auch einiges über die Ernährung und die Lebensweise regeln, so dass es in vielen Fällen gar nicht so weit kommen muss.

Erst einmal zu der Entstehung dieser Krankheit. Wo durch entsteht Osteoporose?

  • Kalziummangel
  • Östrogenmangel
  • Vitamin-D Mangel
  • Bewegungsmangel

das sind einige Faktoren. Berufstätige Frauen in den Wechseljahren, die keinen Sport treiben und sich nicht ausgewogen ernähren sind also besonders gefährdet, könnte mensch sagen. Die Östrogene sinken ab, wir sind zuviel in geschlossenen Räumen, was zu Vitamin-D Mangel führt. Wir essen oft, zu wenige wirkliche Lebensmittel, sondern beschränken uns aus Zeitgründen auf denaturierte Nahrungsmittel. Sport kommt oft zu kurz, da keine Zeit ist. In gewisser Weise handelt es sich also um eine Mangelerscheinung verursacht durch das Leben in einer Überflussgesellschaft. Philosophisch betrachtet. Leider ist es auch in unserer Gesellschaft Sitte die Verantwortung für das eigene Wohlergehen an die Medizin zu delegieren. Es gibt ja für alles ein Mittelchen. Dabei wäre es relativ einfach einer solchen Erkrankung entgegen zu wirken, oder wenn halt von Haus aus eine Disposition besteht, zu ihrer Linderung beizutragen. Um zum Beispiel einem Vitamin D Mangel vorzubeugen sollten sie:

  • Viel in der Sonne sein, durch Sonnenlicht wird die körpereigene Vitamin D Produktion angeregt
  • Essen sie öfter Seefische
  • Butter statt Magarine
  • Eier und Milch mit in den Speiseplan einbauen

Vitamin K. ist ebenfalls ein Faktor der in der Ernährung nicht vergessen werden sollte. Das findet sich in grünen Gemüsen.
Ebenfalls wichtig ist aber auch zu wissen welche Sachen mensch vermeiden sollte. Es geht hier nicht darum auf alles zu verzichten, sondern die Dinge im richtigen Maß zu halten. Absolute Kalziumräuber sind:

  1. Alkohol
  2. Cola
  3. Niktion
  4. in großen Mengen Wurst und -waren
  5. zuviel Fleisch

Mit der Angst vor einer solchen Erkrankung kommen auch mit schöner Regelmäßigkeit die Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis. Hier heißt es denn immer mal wieder: Du solltest viel Milch trinken, dann kriegst du nie Osteoporose. Das ist absoluter Blödsinn. Milch hat zwar einen hohen Kalziumgehalt, aber sie ist auch extrem Eiweisshaltig und Eiweiss wiederum ist ein Kalziumräuber. Es hält sich einfach die Waage. Leider halten sich solche Gerüchte immer sehr gerne, weil sie auf den ersten Blick so logisch erscheinen. Es ist auch immer wichtig sich nicht nur ein Nahrungsmittel anzusehen, sondern ein ausgewogenes Zusammenspiel aller wichtigen Faktoren anzustreben. Eine einseitige Ernährung führt immer zu Mangelerscheinungen. Also die Vielfalt macht es.
Ebenso ist es wichtig weder zuviel Übergewicht mit sich herum zuschleppen, als auch nicht in ein Untergewicht zu rutschen.
zum Thema Östrogene und Wechseljahre werde ich noch einmal gesondert schreiben.

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About Karin

Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet, Beruf: Hexe und Künstlerin was beides zusammengehört. Seit Februar 07 bin ich bei AIQUM um mein Übergewicht endgültig weg zu kriegen und habe in dieser Zeit 16 kg abgenommen, so um und bei. :-)
PS: Nach einem Jahr Pause bin ich wieder voll in das Programm eingestiegen seit dem 13.11.2009

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