Gewichtsreduktion durch Fastenkuren – Keine dauerhafte Massnahme

Wir sind ja in der Zeit nach den heiligen Konsum Feiertagen und alle haben mal wieder viel zu viel gegessen.

Da drückt der Hosenbund, da passt das neue Kleid nicht mehr und auf einmal ist da wieder so ein gar nicht niedlicher Speckring um die Taille. Logische Konsequenz: Das muss weg! Schließlich war das Kleid teuer und Speckring sieht nicht gut aus, also wenn das von zuviel essen kommt, dann ist bei vielen die logische Konsequenz zum Ausgleich, doch einfach mal eine zeitlang gar nichts zu essen. Der Gedankengang ist zwar logisch, aber der Plan wird nicht funktionieren.

Fastenkuren sind sicher eine gute Sache um zu entschlacken, aber nicht um dauerhaft Gewicht zu verlieren!

Ich habe selbst 2 x gefastet, aber nicht mit dem Ansatz Gewicht zu verlieren, sondern um zu entgiften und um so eine Zeit des spirituellen Rückzuges zu unterstützen. Damals habe ich mich für ein Saftfasten entschieden und das ging folgermaßen: Zwei Tage vor dem eigentlichen Fasten wird sich sehr leicht ernährt. 1 Tag vorher wird der Darm entleert. Dies geht mit einer Glaubersalzlösung (eine Erfahrung die ich nicht wiederholen muss), durch einen Einlauf (reizte mich nun aber gar nicht) oder durch Abführtee. Ich habe mich beim 2. Fasten für Sennesschoten entschieden. Vom Glaubersalz war ich noch immer traumatisiert, und die Erfahrung lag 2 Jahre zurück. Die 5 – 7 Fastentage die nun folgen sehen folgendes vor: Morgens Kräutertee oder Saft mit lauwarmen Wasser verdünnt. Mittags Saft oder Brühe, abends Gemüsebrühe oder Saft. Das ist soweit ja ganz überschaubar. Ich fand es nur sehr anstrengend so gar nichts zu essen. Besonders die ersten 2 Tage sind hart, Da treten dann auch schon mal Kopfschmerzen auf, weil die Giftstoffdepots von Koffein und Nikotin nicht aufgefüllt werden. Denn Rauchen und Kaffee trinken ist ganz und gar verboten. Nur Kräutertees und Säfte und eine leichten Gemüsebrühe ohne Einlage ist erlaubt. Nach 5 oder 7 Tagen nun wird das Fasten gebrochen. Es geht nun nicht gleich wieder in die normal Ernährung, sondern es gibt erst einmal Schonkost. Haferbrei und geriebener Apfel, und andere leichte, für mich ungenießbare Schmanckerl. 🙂

Ich hatte nach der 2. Fastenkur dann zwar auch 3 kg weniger, aber die waren innerhalb der nächsten 4 Wochen wieder drauf und dabei habe ich in der Zeit recht kontrolliert gegessen. Also Fastenkuren, Obsttage und solche Sachen sind zwar recht gut für die Seele, aber zum Abnehmen taugen sie nichts. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist nur möglich durch eine sanfte Ernährungsumstellung. Das ist gar nicht so kompliziert, bei AIQUM trage ich meine Lebensmittel in eine Liste ein und ebenfalls alles was ich an Sport und Bewegung den Tag gemacht habe. Das Programm errechnet hier heraus meine Energiebilanz und wenn ich im negativen Bereich bin, ist es positiv und ich verliere Gewicht. Dabei esse ich ausgewogen und gesund und steigere meine Leistungsfähigkeit. Wenn ich nun aber ein ausgesprochener Fast-Food-Junkie bin, dann ist das zwar meiner Meinung nach gesundheitlich bedenklich, aber theoretisch macht es nichts. Aus welcher Art der Nahrung die täglichen Kalorien kommen ist jedem selber überlassen. Ich bevorzuge die gesunde Variante mit viel Obst, Gemüse und biologischen Nahrungsmitteln.

KA-Rit

About Karin

Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet, Beruf: Hexe und Künstlerin was beides zusammengehört. Seit Februar 07 bin ich bei AIQUM um mein Übergewicht endgültig weg zu kriegen und habe in dieser Zeit 16 kg abgenommen, so um und bei. :-)
PS: Nach einem Jahr Pause bin ich wieder voll in das Programm eingestiegen seit dem 13.11.2009

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