Diät Tipps – Keine Angst vor Stolpersteinen auf dem Weg zum Wunschgewicht

Wenn jemand beschließt dauerhaft Gewicht zu reduzieren, so geht das nur über eine komplette Veränderung der Essgewohnheiten. Das ist nicht nur bei sehr stark Übergewichtigen so. Auch Menschen mit leichtem Übergewicht haben sich ein gewisses Fehlverhalten in Sachen Essen angewöhnt. Nun müssen wir uns aber klar sein, dass mensch Dinge die über Jahre zur Gewohnheit geworden sind nicht so ohne weiteres wieder ablegt. Da bedarf es einer gewissen Disziplin und Kontrolle. Die meisten Diäten scheitern, weil wir denken es nicht zu schaffen, wenn wir nach einer sehr disziplinierten Phase in alte Gewohnheiten zurück fallen, und die alten Tröster wieder ihren Weg in unseren Magen gefunden haben. Bei AIQUM  ist das nicht so, dank der Flexiblen Diätmethode besteht kein Anlass die Flinte wegen eines Ausrutschers gleich komplett ins Korn zu werfen. Wenn es wirklich mal passiert ist das es mehr Kalorien geworden sind als geplant. Lässt sich das wunderbar in den nächsten Tagen wieder ausgleichen. Es hilft schon einfach ein wenig mehr Sport mit einzuplanen, oder vielleicht mal einen Tag an der unteren Kalorienzahl zu essen, dass sind ja immer noch 1200 kcal. Immer dran denken, wegen eines Eisbechers mit Sahne ist nicht gleich die ganze Diät ruiniert. Es gibt sicher einige Stolpersteine auf dem Weg zum Schlanksein, aber die kann mensch auch umgehen.

1. Hungrig einkaufen gehen

Das ist eine Sache die mir sehr oft passiert ist, da ich ein ziemlicher Frühstücksmuffel bin und meine Einkäufe gerne gleich morgens erledige. Wer ebenfalls dazu neigt sollte sich, wie ich es mir antrainiert habe, lernen zu Frühstücken. Es muss kein opulentes Mahl sein, ein Banane und ein wenig Joghurt oder 1 Scheibe Vollkornbrot mit einem leckeren Belag reichen meistens schon. Das reduziert die Heißhunger Attacken doch schon sehr, vor allem fällt die Ausrede: „Ich hatte ja noch nichts im Magen und darum…“ weg.
2. Eingefahrene Wege gehen

Machen wir alle. Zum Einkaufen immer zum Selben Laden auf dem selben Weg. Zur Arbeit oder zum Sport, die Strecken sind gewohnt, gehen leicht in Fleisch und Blut über und es fällt uns leicht, weil wir nicht nachdenken müssen, wie komme ich da hin. Aber diese Strecken haben auch unsere alten Futterkrippen in denen die alten Sünden lauern. Es lohnt sich auch mal einen Umweg in Kauf zu nehmen und Neues zu entdecken. Mit dem veränderten Essverhalten brauchen wir auch andere Anlaufstellen. Wenn am früheren Weg die leckere Dönerbude gelegen hat, dann finden wir auf dem Neuen vielleicht einen tollen Obstladen, oder einen Bioladen der gerade unseren Lieblingsbrotaufstrich im Angebot hat, oder ein Café das einen leckeren Milchkaffee anbietet und in dem es tolle Musik gibt während wir den genüsslich schlürfen.

3. Unüberlegt Essen oder Hunger ist nicht gleich Hunger

Kennt jeder, mensch sitzt nichtsahned vor dem Rechner und glaubt sich nahrungsäßig gut versorgt. Das Telefon klingelt und jemand ist dran, der eine harte Prüfung für unsere Nerven da stellt und schwallt uns voll. Wir ringen uns ein verständnisvolles: „Ach du Arme! Nee, was dir aber auch passiert ab“ und meinen: „Verdammt noch mal, halt auf zu jammern, und verändere endlich was“. In dem Moment überfällt uns der Wunsch nach Massen von Schokolade, Kekse, Pizza, weiß die Geierin was. Wenn wir dem jetzt nachgeben, wird das Hungergefühl nicht verschwinden. Denn eigentlich haben wir uns nur den Mund gestopft um nicht Beleidigendes oder Unüberlegtes zu sagen. Statt nun alle verfügbaren Naschereien in uns zu tun, wäre es besser gewesen sich zu fragen: Warum will ich das Essen? Ist die Antwort, weil mein Körper es verlangt, weil ich darauf und nur darauf Appetit habe, dann sollte mensch sich etwas Leckeres genehmigen. Ist aber die Antwort: Wenn ich mir nicht gleich etwas Tröstliches in den Mund stopfe, sage ich dieser Nervensäge was ich von ihr denke, dann sollten wir uns lieber überlegen wie wir das taktvoll tun können.

4. Mengen von Süßigkeiten im Haus haben

Auch ein Klassiker. Beim Einkaufen finden trotz Diät noch immer eine Menge Dinge ihren Weg in den Einkaufswagen die nicht mehr darein gehören. All die leckeren Schokladenteilchen und Chips die direkt über den Magen auf den Hüften landen um dort zu bleiben. Die Entschuldigung ist dann oft: „Ja, aber die Kinder mögen es doch so gerne“ oder „Mein Mann, meine Frau macht ja keine Diät, die muss ja auf nichts verzichten“. Das ist eine nicht zu unterschätzende Stolperfalle und dazu noch eine die ich nie verstanden habe. Wir selber versuchen Gewicht zu reduzieren und zu halten in dem wir unsere schlechten Angewohnheiten in Sachen Nahrung verändern, aber unsere Kinder und Partner lassen wir weiter in genau diesen verharren und unterstützen es noch, in dem wir ihnen diese Dinge kaufen. Schließlich sind das genau die Sachen die uns dick gemacht haben, was uns sicher sehr viel Kummer beschert hat. Ich meine, es ist ja nicht so, dass es so etwas nie und gar nicht geben soll. Aber in Maßen und nicht in Massen. Auch hier wäre es wichtig einmal wieder neue Wege zu gehen. Statt der Menge von Süßem aus dem Supermarktregal, 1 – 2 Teile aus dem Pralinengeschäft. Qualität statt Quantität. Auch wenn die Werbung uns glauben machen will, dass wir rund um die Uhr soviel wie möglich konsumieren müssen, so ist weniger in diesem Falle mehr.

Das sind nur so einige Stolperfallen auf dem Weg zu einer schlankeren Figur und einem sehr viel besseren Lebensgefühl. Jeder Mensch kennt seine eigenen. Es ist nur wichtig diese als Hindernisse zu erkennen und nach Wegen zu suchen sie zu umgehen.

Und noch einmal: Abnehmen bedeutet nicht Verzicht! Es bedeutet nur, anders Genießen lernen und auszuprobieren was uns Genuss verschaffen kann, ohne uns zu schaden.

KA-Rit

About Karin

Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet, Beruf: Hexe und Künstlerin was beides zusammengehört. Seit Februar 07 bin ich bei AIQUM um mein Übergewicht endgültig weg zu kriegen und habe in dieser Zeit 16 kg abgenommen, so um und bei. :-)
PS: Nach einem Jahr Pause bin ich wieder voll in das Programm eingestiegen seit dem 13.11.2009

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