Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

Abnehmen verlangt eine ganzheitliche Körperwahrnehmung

25 Jan

Autor: Karin - Kategorie: Abnehmen Tipps, Blog KA-Rit

Wer glaubt beim Abnehmen reicht es aus, einfach mal eine Weile anders zu essen, wird wahrscheinlich sehr schnell eines Besseren belehrt werden. Sicher ist die Ernährungsumstellung wichtig, aber wir sind alles individuelle Menschen, mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorlieben. Das betrifft das Essen genau so, wie es die Bewegung und die sonstigen Bedürfnisse des Körpers betrifft. Diät machen heißt die Lebensweise verändern und ohne das ist eine größere Gewichtsabnahme nicht möglich.

Was in den meisten Fällen schief läuft ist die fehlende Eigenverantwortung. Die wird meistens nur bei der Entscheidung für das Abnehmen eingesetzt und dann wird jede weitere Verantwortung an Frau Brigtte, Bild der Frau oder Herrn Atkins abgegeben. Das heißt wir suchen uns jemanden, der uns erzählt wie es geht und vergessen dabei, dieser jemand kennt uns nicht. Das wiederum bedeutet das wir uns in einen Ausnahmezustand begeben. Wir essen vier Wochen so wie wir es sonst nicht tun, kochen komplett anders und Dinge die wir nicht kennen und auch nicht immer mögen.

Sicher ist es wichtig auszuprobieren und mit neuen Rezepten und Lebensmitteln zu jonglieren. Aber bitte nicht in einem starren Rahmen. Du selber willst abnehmen und im Grunde ist jeder/m von uns das Grundprinzip klar:

Abnehmen wirst du, wenn du deinem Körper weniger Kalorien gibst, als er verbraucht!

Das ist eine nüchterne Tatsache und die einzige Arbeitsgrundlage. Natürlich können wir es uns einfach machen und uns Speisepläne vorsetzen lassen und danach kochen. Das ist sicher auch mal ganz lecker und interessant, aber ist es das was wir wirklich brauchen? Ich habe mir angewöhnt mich mit meinem Körper zu unterhalten. Ich frage ihn für jeden Tag: Was möchtest du heute haben? Was kann ich dir Gutes tun? Dann plane ich meine Mahlzeiten innerhalb meiner Energiebilanz. Es gibt auch Tage da gucke ich mir die AIQUM Speisepläne an und manchmal entdecke ich darauf was mir schmecken könnte. Aber öfter nehme ich die Rezepte dort als Infothek für kaloriensparendes Kochen.

Morgens habe ich für mich immer so eine halbe bis dreiviertel Stunde die mir gehört. Da trinke ich meinen Kaffee, schreibe meine Morgenseiten und nehme mir Zeit mit meinem Körper zu kommunizieren. Einmal darüber was für Nahrung angenehm ist, aber auch darüber wo alles glatt läuft oder wo es hakt.

Hier zu lege ich mich bequem auf den Rücken, stütze meinen Nacken ab, schiebe mir ein Kissen unter die Knie um meinen Rücken zu entlasten und beginne ganz bewusst zu atmen. Dabei gehe ich meinen Körper vom kleinen Zeh bis zu den Haarspitzen durch und nehme bewusst wahr, wo es nicht rund läuft. Da stelle ich mir dann die Frage: Was kann ich tun, damit es wieder gut wird? Meistens kommt die Antwort prompt und ich unternehme das entsprechende. Manchmal verlangt er nach einem Schüsslersalz, manchmal nach Bewegung und manchmal nach einer heißen Dusche. Diese kleine Meditation verschafft ein gutes Körpergefühl. All diese Dinge nehmen wir sonst nur am Rande wahr und gehen oft in der Hektik des Alltags darüber hinweg und das endet dann meistens damit, dass der Körper gefrustet ist und nach dem alten Heilmittel: SCHOKOLADE!!! verlangt. Damit ist niemanden geholfen.

Ich höre euch schon stöhnen: Aber wer hat denn zu sowas Zeit! Meine ehrliche Antwort: Jede/r! Denn es gibt einfach Dinge für die mensch sich Zeit nehmen sollte. Dieser Bodyscan dauert vielleicht eine Viertelstunde und kann auch wunderbar direkt vor dem Aufstehen gemacht werden.  Es lohnt sich wirklich, denn durch die bewusste Auseinandersetzung lernen wir wieder uns wahrzunehmen, und spüren kleinere Unstimmigkeiten sofort in einem Stadium in dem sich noch gegensteuern lässt. Das habe ich jetzt mit der Schleimbeutelentzündung in meiner Schulter gemerkt. Ein paar Tage war es sehr hektisch und ich hatte geschlampt was das Bodyscannen betrifft. Das habe ich nun davon. Aber ich habe auch gleich wieder Zeit dafür freigeschaufelt und meine Schulter ist bereits wieder so gut, dass ich nächste Woche langsam wieder Sport machen kann.

Abnehmen ist nicht nur eine körperliche Geschichte. Alle unsere Verletzungen, Kränkungen finden sich in unserem körperlichen Beschwerden genau so wieder, wie Freude, Anerkennung und Zärtlichkeit. Vielleicht ist das keine wissenschaftliche Erkenntnis, aber eine die ich für mich gemacht habe.

 

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