Abnehmen und Ernährung
gesund Abnehmen durch richtige Ernährung – persönliche Erfahrungen

Ausgewogene Ernährung mit biologischen, regionalen Produkten

16 Jan

Autor: Karin - Kategorie: Allgemein, Blog KA-Rit, richtige Ernährung

Vor ca. 4 Jahren habe ich meine Ernährung komplett auf BIO-Produkte umgestellt. Der Prozess dorthin war schon länger spürbar, aber mir fehlte einfach so der letzte Ansatz. Als mein Mann und ich denn zusammen kamen war der letzte Schritt einfach, denn Viktor lebte schon seit Jahren von biologischen, regionalen Erzeugnissen. Durch ihn sah ich, dass meine Angst auf irgendetwas verzichten zu müssen unberechtigt war.

Unsere Entscheidung für diese Ernährungsweise wurde einmal dadurch indiziert, dass sie einfach gesünder ist, es war aber auch eine politische. Denn wenn mensch sich mit den üblichen Lebensmittelangebot, welches ja immer als so viel billiger wie Bionahrung gepriesen wird, auseinandersetzt, dann kommt einem schon das Grausen. Tomaten und Erdbeeren gezüchtet in Treibhäusern auf irgendeiner undefinierbaren Masse. Diese Früchte haben die Sonne nie gesehen und ihre Wurzeln haben nie Kontakt zur Erde gehabt. Versorgt werden diese Produkte von Menschen die in einer Art Sklaverei leben. Da diese Treibhäuser in Andalusien und in anderen Gegenden mit viel Sonne und wenig Wasser stehen, geht alles Wasser für die Früchte drauf und für die Arbeiter bleiben die Abwässer. Sehr lecker. Produkte die so entstehen, sind meiner Meinung nach vielleicht billig, aber nicht Preis wert. Denn es ist durch keinen Preis gerechtfertigt, dass Menschen so leben müssen und das eine Landschaft so ausgebeutet wird. Andalusien hat bereits ein akutes Trockenheitsproblem. Und alles nur damit wir billig, unbeschwert, rund ums Jahr eine große Vielfalt haben. Ich könnte noch unendlich viele Beispiele anführen, und noch näher darauf eingehen, wie sehr es mich bedrückt das wir unsere Macht als Verbraucher nicht mehr nutzen, in dem wir solche Waren einfach nicht kaufen. Aber das führt zu weit, also bleiben wir bei den ganz persönlichen Dingen.

Ich habe jahrelang unter Asthma bronchiale gelitten und bin in der kalten Jahreszeit nicht ohne die entsprechenden Prophylaxe Medikamente ausgekommen. Außerhalb dieser Zeit war gar nicht daran zu denken, dass ich ohne Notfallspray aus dem Haus ging. Seit meiner Ernährungsumstellung lebe ich Medikamenten frei. Nur bei seelischen Tiefs habe ich noch mal Asthma, ansonsten nichts mehr. Ich neige zu keinerlei Erkältungen und bin überhaupt sehr viel weniger krank als früher.

Den befürchteten Mangel, durch saisonales Essen habe ich nie empfunden. Wenn Weintrauben Zeit ist, dann freue ich mich daran und genieße diese in vollen Zügen. Wenn es Zeit ist für Erdbeeren dann stehen diese täglich auf der Karte. Sicher gibt es bei uns auch mal Südfrüchte, aber eher selten. Mangos und Ananas mögen wir sehr und ab und an gönnen wir sie uns als Naschereien. Die Bio-Ananas ist sehr teuer, aber auch sehr viel besser im Geschmack als ihre Paraquat verseuchte Discounterschwester.

Mir hat die Umstellung auf Biolebensmittel nur gutes gebracht und auch in Sachen Abnehmen ist es hilfreich. Früher habe ich ständig das Gefühl gehabt nicht satt zu werden und das ist weg. Bio-Produkte sättigen einfach anders und ich brauche sehr viel weniger mengenmäßig. Das empfinde ich ebenfalls als positiv.

Ach ja, falls jemand nun vermutet, dass wir eben auch ein Einkommen haben, dass diese Lebensweise rechtfertigt, so ist dass nicht so. Unser Einkommen ist knapp über dem ALG II Satz. Es geht also auch mit wenig Geld. Es ist immer eine Frage wie mensch da die Prioritäten setzt, und wir haben das Glück eine Einkaufscooperative zu haben. Für einen geringen Monatsbeitrag bekommen wir dort die Lebensmittel fast zum Einkaufspreis.

Ich möchte mit diesem Artikel auch nicht irgend jemanden angreifen, der seine Lebensweise anders gestaltet. Das sei jedem unbenommen. Ich weiß auch, dass es ein Prozess ist bis mensch so weit ist umzudenken. Aber ich möchte schon aufmerksam machen, dass es auch anders geht und das das Argument: Bio ist zu teuer, meiner Meinung nach nicht zieht. Es ist nur eine Frage des Prioritäten setzen und das muss halt jede/r für sich entscheiden.

Dank der flexiblen Diät Methode hatte ich gar keine Schwierigkeiten meine Bio-Nahrungsmittel in meinen Ernährungsplan einzubauen. AIQUM hat da wirklich eine gute Sache installiert die es möglich macht Abzunehmen ohne nur noch spezielle Produkte zu essen. War ein wenig Arbeit sie einzutragen und auszurechnen, aber das hat sich gelohnt, nun ist es keine 10 min Sache und mein Tagesplan steht.

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Kommentare

Sie finden hier 1 Kommentar zu “Ausgewogene Ernährung mit biologischen, regionalen Produkten”

  1. Richard Friedel meinte am 22. September 2010 - 07:35 Uhr

    Zu viel Asthma?
    Mit den modernen Medikamenten fällt die Tendenz zu mehr Asthma so auf, dass man fragt, ob die Medikamente selbst Schuld sind und ob nicht etwa ein Asthmasprayeffekt eine Rolle spielt. Die Fachwelt selbst findet keine Erklärung wie Umweltbelastung für die Zunahme der Erkrankungen. Solche Überlegungen sind aber nicht direkt für Asthmatiker mit hohen Pharmakonsum und eher für die wissenschaftlich und gesundheitspolitisch Zeitgenossen wichtig.

    Die von der Fachwelt propagierte Unausweichlichkeit der chemischen Mittel, die nur die Symptome durch Erweiterung der Bronchien oder durch deren Beruhigung mit entzündungshemmenden Präparaten bekämpfen, ist physiologisch gesehen unhaltbar. Die Argumente der Fachärzte und Pharmaleute sind unwissenschaftlich.

    Siehe hier das Bild bei
    http://www.lrz-muenchen.de/~s3e0101/we bserver/webdata/Wechselwirkung.pdf , das die druckmäßige Wechselwirkung im Brustkorb und im Bauch bei der Atmung darstellt. Bei der Einatmung steigt der Druck im Bauch als natürliche Gesetzmäßigkeit. Verstößt man gegen die Gesetzmäßigkeit durch Entspannen der Bauchmuskeln, so wird die Atmung seichter und eher asthmaartig. Weil Japaner mit Tandenatmen und Chinesen mit Qigong diese Art der Atmung mit großem praktischem Erfolg praktizieren, soll man sich mit dieser Atmung nicht wie manchmal der Fall im Hinblick auf eine maximale Plausibilität für den Durchnittsleser mit europäischen Augen sehen. Man muss die tatsächliche Funktion vermitteln, die für den Europäer fremd ist.

    Diese Funktion als Leitprinzip liegt unter anderem in der spürbaren Förderung und Erleichterung der Einatmung durch Bauchdruck, bei dem man die „Atemluft in den Bauch hinein presst“

    Für Beispiele der Beschreibungen, wo diese fernöstliche Version der Bauchatmung unverfälscht erscheint, siehe http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/web data/NNAU.pdf und
    http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/w ebdata/T3.pdf Diese Texte sind wohl als „Asiatica“ und nicht als „Esoterik (ohne Wissenschaft) einzureihen. Selbstverständlich erfordert die Praxis eine andere Grundeinstellung als die des Asthmatikers mit hohem Medikamentenkonsum und gar keiner Neigung zur Fitness. Richard Friedel

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