Diät ja, hungern nein!

Diät verbindet man oft mit Hunger. Nur noch Salat essen, ständig mit knurrendem Magen leben und nie richtig satt sein. Kann man auch Diät halten, ohne zu  hungern?

Diät und Verbote: Nein danke!

Die wichtigste Regel im Kampf gegen den Diät-Hunger lautet: Keine Diät machen und keine Verbote! Je mehr man sich verbietet und je mehr man sich kasteit, desto unwahrscheinlicher ist es, dass das Diätvorhaben gelingt. Wenn einem ständig der Magen knurrt und man nie richtig satt ist, verliert man schnell jegliche Motivation. Außerdem ist es mit hungrigem Magen sehr schwer, diversen Verlockungen zu widerstehen. Viel besser ist es, kleine Umstellungen im alltäglichen Essenstrott durchzuführen. Dazu ist es wichtig, sich bewusst mit dem eigenen Essverhalten auseinanderzusetzen und herauszufinden, wo es Schwachstellen und Verbesserungspotential gibt. Verbieten sollte man sich aber nichts. Das kennen wir ja schon von unseren Kindern: Ein „nein“ macht die Sache oft erst richtig verlockend.

Viel trinken

Hunger ist nicht gleich Hunger. Durstgefühl wird ähnlich wahrgenommen wie Hunger. Daher bei leichten Anzeichen von Hunger lieber mal ein großes Glas Wasser trinken und abwarten, bevor man dem Hunger mit Essen zuleibe rückt. Es empfiehlt sich auch, vor den Mahlzeiten ein Glas Wasser oder einen Teller klare Brühe zu sich zu nehmen. Auch gut: Den Salat nicht zum Essen, sondern als Vorspeise einnehmen. Dann passt weniger von der kalorien- und fetthaltigeren Hauptspeise in den Magen.

Regelmäßige Mahlzeiten

Regelmäßige Mahlzeiten sind ein weiterer wichtiger Schritt gegen den Hunger während der Diät. Unregelmäßiges Essen führt zu starken Blutzuckerschwankungen, die wiederum Heißhungerattacken zur Folge haben können. Wer tagsüber wenig isst, läuft außerdem abends vor lauter Hunger Gefahr, den Kühlschrank und die Essensvorräte der gesamten Woche zu plündern. Wie oft man am Tag essen sollte, ist von Person zu Person verschieden. Manche kommen mit 3 Mahlzeiten gut durch den Tag, andere brauchen 5 oder 6 Mahlzeiten. Am besten ausprobieren, was einem gut tut. Wichtig ist nur, dass dem Körper regelmäßig Energie zugeführt wird, damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt. Und: Je mehr Mahlzeiten, desto kleiner die Portionen!

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