Abnehmen mit Light-Produkten?

Ist die Verwendung von Light-Produkten sinnvoll, wenn man abnehmen möchte? Die gleiche Menge zu essen wie sonst, aber mit weniger Fett und Kalorien, klingt durchaus verlockend. Wie hilfreich sind Light-Produkte, wenn man auf Diät ist?

Light-Produkte, was ist drin?

Light-Produkte enthalten weniger Kalorien als die Normalvariante. Gespart wird an Fett und Zucker – und damit häufig auch am Geschmack! Um den fehlenden Geschmack zu ersetzen oder auszugleichen, werden Light-Produkten häufig Süßstoffe und Aromen zugesetzt.

Vorsicht vor der Light-Falle

Es gibt zwei Probleme, die aus „leicht“ ganz schnell „schwer“ machen können. Zum einen sind Light-Produkte weniger sättigend als herkömmliche Lebensmittel, da sie weniger Fett und Kalorien enthalten. Es besteht die Gefahr, dass man nach dem Essen nicht richtig satt ist und recht bald eine weitere Mahlzeit folgen lässt, die man sonst nicht gegessen hätte. Außerdem vermittelt die Bezeichnung „light“ mitunter das trügerische Gefühl, dass man ein Light-Produkt aufgrund des geringeren Kaloriengehalts in größerer Menge essen kann. 2 Scheiben Light-Käse haben aber sicher mehr Kalorien als 1 Scheibe normaler Käse. Wer meint, sich an Light-Produkten so richtig satt essen zu können, mag eine böse Überraschung auf der Waage erleben.

Welche Light-Produkte machen wirklich Sinn?

Sinnvoll sind vor allem Light-Getränke. Hier wird kalorienhaltiger Zucker durch kalorienfreien Süßstoff ersetzt. Wer gerne Limos und Energy Drinks mag, ist mit der Light-Variante wirklich besser bedient, denn Light-Getränke sind nahezu kalorienfrei. Auch wer gerne gesüßten Kaffee oder Tee trinkt, kann durch den Austausch von Zucker auf Süßstoff einiges an Kalorien sparen. Auch bei Milchprodukten kann man ohne weiteres auf fettarme Vertreter setzen. Aus persönlicher Erfahrung empfehle ich aber eher nur die fettarmen Grundprodukte wie Naturjoghurt oder Quark. Fruchtjoghurts, Quarkzubereitungen, Käse etc. schmecken in der Light-Version häufig allzu künstlich oder pappig (Käse) und das Ess-Erlebnis fällt (zumindest bei mir) eher unbefriedigend aus.

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