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08
Feb
Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen Tipps, Blog Requendel, Gesund abnehmen, vollwertige Ernährung
Im Moment greift sie wieder um sich, die Winterdepression. Der Winter ist lang, selten kommt die Sonne durch, der Himmel ist meist verhangen. Bei diesem Matschwetter hat man keine Lust viel spazieren zu gehen, also schneidet man sich noch mehr vom fehlenden Licht ab.
Wohl denen, die einen Hund als Mitbewohner haben. Sie müssen täglich spazierengehen und nicht nur für 5 Minuten, sondern richtige Wege machen.
Den anderen passiert es viel zu leicht dass sie der Antriebslosigkeit nachgeben und zuhause bleiben und so immer tiefer in den Bewegungs- und Lichtmangel hinein rutschen. Man fühlt sich nicht gut und dann kommt der Hunger auf Süßes und Kohlenhydratreiches. Der Körper sehnt sich nach Glückshormonen egal wie er sie bekommt.
Besser als sich nun regelmäßig ein Stück Kuchen zu gönnen, ist es insgesamt auf gesunde Ernährung zu achten. Das heißt möglichst vollwertig zu essen, wenig Fett, mäßig Zucker, viel Ballaststoffe und ausreichend Eiweiß. Und alles soll möglicht vitaminreich und mineralstoffreich sein. Das lässt sich am besten mit Vollwerternährung und Frischkost erreichen. Also das was man sowieso das ganze Jahr über essen sollte. Jetzt im Winter ist es besonders wichtig auf Vitamine und Mineralstoffe zu achten, weil der Körper ausgelaugt ist und Unterstützung braucht. So steigt die Energie und die Abwehrkräfte werden gestärkt.
Und das Wichtigste ist dass man mit mehr Energie auch Lust auf mehr Bewegung bekommt, was den Teufelskreis durchbricht.
Schokolade wird ja als DER Glücksbringer angesehen, und einige der Inhaltstoffe regen auch die Produktion von Glückshormonen an. Nur gibt es diese Inhaltstoffe eben auch in anderen Nahrungsmitteln, wie in Paprik, Tomaten, Kiwis, Vollkornbrot und Fisch. Es muß also nicht immer Schokolade sein.
Allerdings spricht auch nichts dagegen, sich ab und zu zum Kaffee ein wenig möglichst bittere Schokolade zu gönnen. Ab und zu ist es immer erlaubt.
Wichtiger ist aber in erster Linie Licht, das heißt sich möglichst oft bei Tageslicht draußen aufzuhalten.
Als Zweites achten Sie auf mineralstoffreiche und vitaminreiche Ernährung, damit der Körper alles hat was er braucht um die richtigen Hormone zusammen zu bauen.
Und als Drittes ist die Bewegung wichtig. Mindestens einmal am Tag so richtig ins Schwitzen zu kommen reicht völlig aus. Am besten noch im Freien, dann hat man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Als Viertes hänge ich noch mein dauerndes Credo an, ausreichend Trinken ist gerade jetzt sehr wichtig, wenn man sich in beheizten Räumen mit trockener Luft aufhält. Die Haut wird es Ihnen danken.
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05
Feb
Autor: Karin - Kategorie: Blog KA-Rit, Diätirrtümer und Diätmythen, Fettabbau
Wie so oft geht ein Raunen durch die Abnehmwilligen. Es soll mal wieder ein neues Wundermittel erfunden worden sein. CLA – Conjugated Linoleic Acid, wird in Fitness und Diätkreisen zur Zeit wie Sauerbier angepriesen. Es soll den Fettabbau und den Muskelaufbau fördern. Ich bezweifele das ehrlich gesagt ein wenig. Von Kritikern hört mensch da auch schon mal, dass es Geldschneiderei ist. In den angebotenen Kapsel, ist Linolsäure in viel zu geringen Einheiten vorhanden, um wirklich eine Wirkung zu erzielen.
Unbestritten ist allerdings das der Körper Linolsäure für diverse Prozesse braucht. Diese Omega 6 Fettsäuren finden sich in Distel-, Sonnenblumen- und Hanföl vor. Geringfügig auch in Olivenöl.
Es ist sicher immer verheißungsvoll, und mensch ist nun mal so gebaut, dass er/sie gerne an Wundermittel glauben würde, aber leider ist dieses auch nicht in den CLA Kapseln enthalten. Bis dato wurde dieses Produkt an Tieren getestet, ein weiterer Grund für mich es abzulehnen, besonders da die Versuche eh sinnlos sind. Wie so oft lassen sie sich nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen.
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04
Feb
Autor: Karin - Kategorie: Abnehmen Tipps, Blog KA-Rit, Diät-Tipps
Um eine dauerhafte Ernährungsumstellung umzusetzen ist es, nicht nur im übertragenen Sinne, wichtig neue Wege zu gehen.
Auf unserer alten Futterstrecke liegen auch die alten Verlockungen, denen wir zu oft erlegen sind. Von daher gerne mal einen Umweg gehen, um am Lieblingsdöner oder der verlocken riechenden Bratwurst vorbei zu kommen. Wenn dieser Weg ein wenig weiter ist, ist es auch nicht schlimm, das verbraucht Kalorien.
Als ich jetzt wieder bei AIQUM anfing, dachte ich, dass ich nicht mehr auf die alten Verlockungen reinfalle. Das war allerdings ein Trugschluss. So einige schlechte Angewohnheiten haben sich da doch wieder gebildet. Gut, es ist nicht mehr die Bratwurst oder die Pizza essen, sondern es sind eher die Cafés mit den leckeren Latte Macciatos mit Sirup und den leckeren Kuchen. Da konnte ich mal wieder nicht so gut widerstehen. Also erst einmal anders herum in die Stadt gehen. Was nicht nur den Effekt hat, dass mensch den Versuchungen aus dem Weg geht, sonder auch das die Umgebung anders wahrgenommen wird, und mensch Orte entdeckt die ihm sonst nie aufgefallen wären.
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03
Feb
Autor: Karin - Kategorie: Abnehmen ohne Hungern, Blog KA-Rit, Gesund abnehmen
Der schlimmste Fehler den mensch machen kann ist nicht ausreichend essen! Es ist wichtig seinen Körper mit einer genügenden Kalorienzahl, und gesunder Nahrung zu versorgen. Leider liegt da bei vielen das Problem. Renate schreibt es ja schon in einem der vorigen Artikel. Aber ich beobachte das auch bei mir. Wenn mein Gewicht stagniert, oder ich sogar ein wenig mehr als gewollt auf der Waage haben, schrillen sofort die Alarmglocken, du musst weniger essen. Mittlerweile bin ich seit fünf Jahren dabei meine Ernährung umzustellen, und noch immer ist mein erster Gedanke: Du musst weniger essen! Übrigens im Juli 2004 sah ich so aus. Übrigens bin ich da schon ca. 15 kg leichter als in meiner schwersten Zeit.

Damals noch hätte ich sofort angefangen mich auszuhungern. Jetzt ist zwar der Gedanke da, du musst weniger essen, aber nun setze ich mich erst einmal hin und überlege mir, was ich eigentlich so esse. Wenn ich denn meine Ernährungspläne durchsehe, merke ich, dass ich mengenmäßig gar nicht soviel esse, aber kalorienmäßig deutlich zu hoch liege. Heute setze ich denn da an.
Süßes wird reduziert, aber nicht komplett gestrichen!
Es wird genau geplant, wie die Tage nach einer Einladung mit kalorienreichem Essen aussehen!
Auch an Festtagen steht Sport auf dem Terminplan!
Mit diesen Massnahmen gelingt es mir relativ schnell wieder auszugleichen.
Die letzten Jahre haben zwar einiges an Kraft gekostet, aber auch mehr Lebensfreude und -Qualität in mein Leben gebracht. Dank der Flexiblen Diätmethode, habe ich gelernt meine Ernährung umzustellen, ohne das Gefühl zu haben verzichten zu müssen.

So, sehe ich jetzt aus. Circa 45 kg leichter als zu meinen Spitzenzeiten.
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02
Feb
Autor: Karin - Kategorie: Abnehmen mit Genuss, Abnehmen ohne Hungern, Blog KA-Rit
Beim Abnehmen ist eines der wichtigsten Dinge, das Ziel klar und realistisch zu definieren. Verlieren sie sich nicht in Wunschträumen der Art, dass sie irgendwann aussehen müssen wie ein Supermodell. Sie sollen gut aussehen, und sich wohl fühlen mit ihrem Gewicht. Keine Karriere bei der Haute Couture starten. Als nächstes überlegen sie sich was sie gerne essen. Ich teile das immer so an:
Dinge auf die ich keinesfalls verzichten möchte
Dinge auf die ich verzichten kann
Dinge die ich nicht für Geld essen würde
Dinge die gesund sind und gut schmecken
Wenn ich meine Liste fertig habe sehe ich wie sie in meinen Ernährungsplan passen. Dinge die ich nicht essen mag, auch nicht für Geld, gibt es einfach nicht. Das Nahrungsmittelangebot ist gross genug, um das zu umgehen. Ich erinnere mich da an einige Nahrungsmittel die in früheren Diäten angegeben waren, die mich haben speien lassen. Obstessig, harte Eier und Sherry zum Frühstück. Es gab mal so eine Sherry-Käse Diät. Aber das ist jetzt egal, so weit ich informiert bin, ist das Ding seit Jahren, zu Recht, Geschichte.
Mit meiner Auswahl beginne ich nun zu variieren. Passe auf, das ich die Dinge die ich gerne esse (bei denen brauche ich in keine Kalorientabelle gucken, die sind alle heavy), in verträglicher Menge einplane. Achte genaustens darauf mindestens 5 x am Tag Obst und Gemüse zu essen, und besonders achte ich darauf jeden Tag mindestens 1200 kcal. inkl. Sport zu verzehren.
Auf diese Art, gelingt es mir entspannt mein Gewicht zu reduzieren, ohne das das Gefühl aufkommt verzichten zu müssen. Sicher nehme ich so nicht schnell ab, aber dauerhaft!
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01
Feb
Autor: Karin - Kategorie: Allgemein, Blog KA-Rit, Diätirrtümer und Diätmythen
Renates Artikel über das Dinner Canceling hat mich sehr nachdenklich gemacht. Natürlich stimme ich ihr aus vollem Herzen zu. Es nervt mich auch, wenn diese “I´m so busy and hipp Typen” (so sagt mensch auf neudeutsch, auf altdeutsch: Ich bin toll, toll, toll, habe es immer eilig und weiß wo es längs geht) mit so einem Schwachsinn kommen. Es gibt ja immer so Diät Trends. Erst war Sonia Bakken im Schwange, dann schliefen sich alle schlank, dann wurde nichts mehr zu Abend gegessen und einige ganz verwegene probieren es immer noch mal mit der Atkins Diät, deren Erfinder an einem Herzinfarkt gestorben ist. Jede Woche wird eine neue Diätsau durchs Dorf getrieben, und jede Woche laufen ein paar hinter her. Weil es muss einem ja jemand sagen wie es geht, dass ist ja viel bequemer wie selber denken.
Wenn mich denn jemand fragt, mit welcher Diät ich soviel abgenommen habe, und ich das AIQUM Konzept der Flexiblen Diät Methode erkläre, gucken mich alle gleichmaßen ungläubig an, als wenn es eine so gewagte Theorie ist, durch weniger und bewussteres Essen, in Verbindung mit regelmäßiger Bewegung Gewicht zu verlieren. Und dann auch noch nach den Maßstäben der DGE! Meine Güte, das klingt aber gar nicht hipp.
Nun das vielleicht nicht, aber es funktioniert, und macht Spass. Aber wir leben ja im PlemPlem-Land, da muss eine Sache erst einmal gut klingen. Wenn Heidi Klum sagt, dass sie Abends gerne mal einen Scampi (EINEN!!!) mit Zitronensaft nascht, und so spielend ihr Gewicht hält, wird dem nachgeeifert, bis der Körper es nicht mehr mitmacht und nach einer vernünftigen Mahlzeit schreit.
Zum Teil glaube ich, dass es damit zu tun hat, dass Essen nicht mehr als der Treibstoff gesehen wird, der den Körper funktionieren lässt, sondern als Lifestyle oder lästige Notwendigkeit. Zum anderen klingt es natürlich schicker wenn mensch auf einer Party sagt: Ich mache gerade die Hollywood Diät, als, ich ernähre mich gesund. Das hat auch mit Lifestyle zu tun. Alles muss Glamour haben, und wenn denn noch drauf steht “Wissenschaftlich erwiesen”, ja denn…. Dabei ist das so ziemlich der blödeste Spruch. Die Wissenschaft widerlegt sich selber permanent, weil es dauernd neue Erkenntnisse gibt. Vor einigen Jahren noch wurden 800 kcal bis 1000 Kcal Diäten von Ärzten empfohlen, dass ist heute lange passé.
Aber auch wenn ich mich über diese Sachen aufrege, so erinnere ich mich noch gut an eine Zeit wo ich alles das ausprobiert habe, um ja nicht einzusehen, dass nur Veränderung hilft. Denn Veränderung bringt erst einmal Unsicherheit, schafft Unruhe und das wird als Gefahr empfunden.
Übrigens werde ich jetzt meine Art des Abnehmens ein wenig aufpeppen, wenn ich auf der nächsten Party darüber rede. Dann werde ich so Begriffe wie Long-lasting-Weight-Lost” einflechten. Vielleicht auch mal “back to the roots” oder “sane”. Damit finde ich bestimmt ein paar neue Anhänger. Mal sehen ob sie noch dabei sind, wenn sie merken, dass sie sich nicht in einem Ausnahmezustand befinden, sondern eine dauerhafte Veränderung eingeleitet haben.
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31
Jan
Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen Tipps, Abnehmen ohne Hungern, Blog Requendel
Heute merke ich wieder deutlich, wie wichtig es ist mich zu gewohnten Zeiten satt zu essen. Heute besuche ich einen Freund, wir planen ein Blech Pizza zu backen und wie ich ihn kenne, hat er auch für den Nachmittag Kuchen besorgt.
Damit ich jetzt nicht mit allzu großem Heißhunger über den Kuchen her falle, ist es wichtig heute mittag meine gewohnte Portion zu essen und danach satt zu sein. So werde ich , wenn überhaupt, nur ein kleines Stück vom Kuchen essen.
Die Pizza werde ich kalorienarm belegen und so wird sich das auch in Grenzen halten.
So wie ich uns kenne, werden wir die Zeit verquatschen und viel zu spät mit dem Zubereiten anfangen. Ich sorge vor, indem ich Vollkornbrot und Rohkost mit einpacke. Das werde ich zu meiner gewohnten Zeit essen. Nicht so viel wie sonst zu einer Abendmahlzeit, aber doch genug um den Heißhunger zu stillen, so dass ich meinen Teil der Pizza mit Genuß ohne ohne schlechtes Gewissen essen kann.
Früher habe ich immer den Fehler gemacht vor solchen Aktionen nichts oder zu wenig zu essen. Die Folge war dann immer, dass ich ich mit Heißhunger auf Kuchen und später auch auf die Pizza gestürzt hätte und das hätte mir viel zu viele Kalorien eingebracht.
Ich sorge als jetzt lieber dafür, dass ich meine gewohnten Sachen esse, höchstens etwas weniger als üblich. Und so kann ich diese Sondersachen als Nascherei betrachten und brauche nicht mehr diese Mengen zu essen weil ich schon satt bin.
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30
Jan
Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen mit Genuss, Blog Requendel, Gesund abnehmen, gesunde Ernährung
Gerade im Winter ist der Körper oft ausgehungert nach Frischem, noch Obst, nach Salaten, nach Rohkost, und gerade im Winter ist das Angebot nicht so überwältigend, wenn man nicht auf teuer importierte Ware zurückgreifen will.
Und Obst hat im Gegensatz zu rohem Gemüse und Salatgemüsen, recht viele Kalorien, also versuche ich immer ein Drittel Obst zu zwei Dritteln Gemüserohkost zu essen.
Ich versuche das Beste aus dem Angebot zu machen und das geht überraschend gut. Aus den verschiedenen Kohlsorten kann man interessante Salate zubereiten. Eine gute Sättigugnskomponente sind dabei gekochte oder noch besser gekeimte Hülsenfrüchte. Ein Salat aus Linsen, Äpfeln und Porree ist sehr lecker. Oder haben Sie schon mal frichen Grünkohl als Salat gegessen? Dazu muß der Grünkohl sehr fein geschnitten werden und sollte dann etwa eine Stunde in der Marinade durchziehen. Probieren Sie mal Grünkohl in Kombination mit Ananas, mir schmeckt das ganz wundebar.
Eine gute Variante sind auch Sprossensalate, das ist sozusagen selbst gezogenes Bio-Gemüse wie es preiswerter und frischer kaum geht.
Lecker sind auch Salat mit teil rohen und teil gekochten Zutaten, gerade in der kalten Jahreszeit ist einem eher nach einem sättigenden Salat. In dieser Form sind es auch perfekte kleine Büromahlzeiten.
Automatisch werden dabei auch die Kartoffel- Reis- oder Nudelportionen kleiner, im Salat braucht man nicht so viel davon um sich satt zu fühlen.
Sollten sie in der letzen Zeit weniger Rohes gegessen haben, dann beginnen sie lieber mit kleinen Salatportionen, sonst wird die Umstellung unangenehm und kann von Bauchkneifen begleitet sein.
Lassen Sie ihre Fantasie und Ihre Kreativität spielen und versuchen Sie auch mal ungewöhnliche Kombinationen. Meist kommt etwas überraschend Schmackhaftes dabei heraus.
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29
Jan
Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen ohne Hungern, Blog Requendel, Der Innere Schweinhund, Diätirrtümer und Diätmythen
Immer wieder stelle ich fest, dass die meisten Menschen immer noch davon ausgehen, dass man schneller abnimmt, je weniger man isst.
In meinem Bekanntenkreis geht es wieder mal um . Eigentlich haben alle vom Jojo-Effekt gehört, vom Hungerzustand und von Mindestkalorienzahlen, aber es ist anscheinend schwer genau das auch einzuhalten.
Ein guter Bekannter von mir kämpft permanent mit seinem Gewicht, bei ihm schwankt es immer so um die 10 Kilo, was bei 2 Metern Länge noch nicht so sehr auffällt. Er ist fest davon überzeugt dass er abnimmt, wenn er das Mittagessen in der Kantine ausfallen lässt.
Ich predige, ich informiere, ich bringe Material an, aber ich stoße auf ungläubige Blicke.
Dann sehe ich was er am Abend so ißt. Pizza und Süßkram. Na gut, die Kalorien bekommt er so sehr schnell zusammen, die 1200 Kalorien die man mindestens essen sollte, sind ja schon mit einer üppigen Pizza erreicht.
Nur fehlt das Obst, fehlt das Frische, fehlen die Vollkornprodukte, fehlen Vitamine und Ballaststoffe.
Wie kann man nachmittags konzentriert arbeiten, wenn man nicht zu Mittag isst? Er nimmt sich ein paar Schnitten Brot mit. Graubrot, kein Vollkornbrot.
Ich versuche ihn dazu zu überreden sich doch wenigstens einen Apfel udn eine Banane einzustecken für zwischendurch. Dann würde er am Abend auch nicht immer diesen Heißhunger auf Pizza und Süßkram haben, sondern sich Zeit nehmen mal einen Salat zu machen oder so. Immerhin ist seine Küche entsprechend ausgerüstet. Benutzt wird aber nur ein Topf um Dosensuppen aufzuwärmen und die Mikrowelle um Reste von zuhause aufzuwärmen.
Es ist als würde ich gegen Wände anreden. Na ja, ich befürchte ich war früher ja auch mal so und es hat einfach den richtigen Zeitpunkt gebraucht damit ich mit dem Umdenken begann.
Bei ihm zeigen sich langsam die ersten Folgen, der Blutdruck ist gestiegen, ein leichter Zucker hat sich eingestellt. Es müsste eigentlich was passieren. Müsste eigentlich. Na ich muß mich zurückhalten, ich antworte nur wenn er mich fragt und gebe keine ungebetenen Ratschläge. Mal sehen was wird.
Zu dem Thema fällt mir ein nettes Lied von den Singvögeln ein!
Der Refrain geht so:
“Nur ich würde gerne wissen, Wann ist Irgendwann?”
Ich wundere mich nur immer wieder dass Menschen, die es eigentlich wissen können, sich so dagegen sperren ganz einfache kleine Veränderungen einzubauen….aber ich brauch meinen Mund nicht so weit aufzumachen, ich war ja selbst so und in vielen Punkten bin ich immer noch so…..
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25
Jan
Autor: Requendel - Kategorie: Abnehmen Tipps, Abnehmen ohne Hungern, Blog Requendel, Der Innere Schweinhund, Diät-Tipps
Wenn ich mir so überlege wo meine größte Schwierigkeit liegt weiter in der negativen Energiebilanz zu bleigen, dann sind das die Portionsgrößen.
Ich habe es immer noch nicht verinnerlicht, dass ich eigentlich schon viel früher satt bin. Je länger ich ohne Küchenwaage lebe, desto größer werden die Portionen. Das passiert schleichend und langsam und legt sich genauso schleichend und langsam auf meine Hüften.
Ich glaube alle anderen Veränderungen konnte ich gut verinnerlichen und ich lebe inzwischen sehr bewußt und ausgewogen, aber die Portionsgröße bricht dem Abnehmen doch immer wieder das Genick.
Ich werde also in Zukunft alle paar Monate wieder einen Wiegemonat einlegen um Fehleinschätzungen zu erkennen und mich selbst wieder ‘runter zu dosieren.
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